Boris Palmer bezeichnet Impfen als staatsbürgerliche Pflicht

dpa Tübingen. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat das Impfen als „eine staatsbürgerliche Pflicht“ bezeichnet. „Wie immer finden sich aber Menschen, die Pflichten nicht anerkennen. Das gibt es bei der Steuerpflicht. Bei der Unterhaltspflicht. Bei der Streupflicht und so weiter. Wo Menschen Pflichten nicht anerkennen, muss der Staat leider auch mit Sanktionen arbeiten“, schrieb Palmer am Montag auf seiner Facebook-Seite. Ein angedrohtes Bußgeld von 1000 Euro würde bereits reichen, um 95 Prozent der Impfverweigerer zur Einsicht zu bringen, meinte Palmer. Wer Zwang ablehne, müsse seine Pflichten selbst wahrnehmen.

Boris Palmer (Grüne), Oberbürgermeister von Tübingen, trägt eine FFP2-Maske. Foto: Marijan Murat/dpa/Archiv

Boris Palmer (Grüne), Oberbürgermeister von Tübingen, trägt eine FFP2-Maske. Foto: Marijan Murat/dpa/Archiv

© dpa-infocom, dpa:211122-99-100306/3

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Erstellt:
22. November 2021, 17:00 Uhr

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