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Brennende Getreidefelder: Vier Hektar Land in Flammen

dpa/lsw Blumberg. Zwei Getreidefelder geraten in Baden-Württemberg innerhalb von 24 Stunden in Brand. Die Flammen fressen sich durch vier Hektar Getreide. Auf die Frage, wie die Bränden entstanden, haben die Ermittler jeweils unterschiedliche Antworten.

Ein Einsatzwagen der Feuerwehr. Foto: Friso Gentsch/Archivbild

Ein Einsatzwagen der Feuerwehr. Foto: Friso Gentsch/Archivbild

Insgesamt mehr als vier Hektar Getreidefelder sind in Baden-Württemberg zwei Bränden im Kreis Böblingen und im Schwarzwald-Baar-Kreis zum Opfer gefallen. Rund drei Hektar brannten in Blumberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) ab, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ein 82 Jahre alter Mann steht demnach unter Verdacht, das Feuer fahrlässig entfacht zu haben.

Landwirte unterstützten die Feuerwehr am Mittwochnachmittag mit Wasserfässern bei den Löscharbeiten, weil an der abgelegenen Brandstelle nicht genug Wasser zur Verfügung stand. Danach flog ein Hubschrauber über die Fläche, um letzte Glutnester ausfindig zu machen.

Die Polizei ermittelt gegen den 82-Jährigen, der am Brandort Stroh verbrannt haben soll und die Kontrolle über die Flammen verloren haben könnte. Nach Angaben eines Polizeisprechers trafen die Feuerwehrleute den Mann am Brandort noch mit Strohgabel an. Der entstandene Schaden war zunächst nicht bekannt.

Keinen Tag später ging ein Getreidefeld in Gäufelden (Kreis Böblingen) in Flammen auf. Als Ursache vermutet die Polizei nach eigenen Angaben ein heißgelaufenes Teil eines Mähdreschers. Das Feuer breitete sich über rund 12 000 Quadratmeter aus, bevor die Flammen gelöscht werden konnten. Es entstand ein Schaden von rund 2500 Euro.

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Erstellt:
25. Juli 2019, 18:32 Uhr

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