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Brink: Kommunen mit Datenschutz-Verordnung belastet

dpa/lsw Stuttgart. Seit der neuen Datenschutz-Grundverordnung erkundigen sich die Baden-Württemberger weit häufiger nach dem Schutz ihrer persönlichen Daten als vorher. Wie kommen die Kommunen damit klar? Könnte besser sein, sagte der Landesdatenschutzbeauftragte.

Baden-Württembergische Gemeinden fühlen sich durch die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung stark belastet. Zu diesem Ergebnis kommt der Landesdatenschutzbeauftragte nach einer Umfrage unter den rund 1100 Kommunen. Die Ergebnisse sollen auch in eine Handreichung einfließen, die den öffentlichen Stellen Ende des Jahres zur Verfügung gestellt wird.

Man habe erfahren wollen, wie es um den Datenschutz bei den baden-württembergischen Kommunen bestellt sei, teilte das Büro des Landesdatenschutzbeauftragten Stefan Brink mit. Er will die Ergebnisse der Umfrage heute in Stuttgart vorstellen. Die Breite des Projekts sei „ungewöhnlich, aber notwendig“ gewesen.

Die EU-Grundverordnung soll Bürgern mehr Mitsprache dabei geben, was mit ihren Daten in Unternehmen, Vereinen oder Behörden passiert. Dazu gehören Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Ausweisnummer oder IP-Adresse. Besonders empfindliche Daten etwa zu Religion, Gesundheit oder Sexualleben dürfen nur in Ausnahmefällen verarbeitet werden. Daten, die für den ursprünglichen Speicherzweck nicht mehr benötigt werden, müssen gelöscht werden. Zudem haben Verbraucher ein Auskunftsrecht.

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Erstellt:
4. November 2019, 03:18 Uhr

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