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Britischer Künstler Gormley im Schauwerk

dpa Paris/Sindelfingen. Figuren, die am Boden liegen, und raumgreifende Installationen als körperliche Erfahrung: Im Mittelpunkt des Schaffens des britischen Bildhauers Antony Gormley stehen der Mensch und seine Beziehung zum Raum. Nach seinen Schauen in London und Paris wird der Künstler unter dem Titel „Learning to be“ ab dem 13. Juni 2021 im Schauwerk in Sindelfingen zu sehen sein. Ein Teil der Exponate stammt aus der mehr als 3000 Werke umfassenden Sammlung von Peter Schaufler und Christiane Schaufler-Münch, die mit der Eröffnung des Privatmuseums in Sindelfingen 2010 erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich wurde.

Der 20 Meter hohe „Engel des Nordens“ des britischen Bildhauers Antony Gormley. Foto: Owen Humphreys/PA Wire/dpa/Archivbild

Der 20 Meter hohe „Engel des Nordens“ des britischen Bildhauers Antony Gormley. Foto: Owen Humphreys/PA Wire/dpa/Archivbild

Er versuche eine Verbindung herzustellen zwischen dem Raum, den wir bilden, und dem, in dem wir verweilen, sagte der Künstler anlässlich der noch bis zum 20. Juni dauernden Pariser Werkschau „In Habit“ in der Galerie Thaddaeus Ropac. Skulpturen seien eine Bestätigung der körperlichen Erfahrung und als solche ein Faktor der Selbstbestimmung, erklärte der Turner-Preisträger. In Paris wurde die am 12. März eröffnete Gormley-Schau wegen der Coronavirus-Pandemie wenige Tage später geschlossen.

In London war Gormley bis zum 3. Dezember 2019 in der Royal Academy zu sehen. Zu den bekanntesten Plastiken des 69-Jährigen gehört der überlebensgroße, 20 Meter hohe „Engel des Nordens“, der seine riesigen Flügel bei Gateshead in Nordengland ausspannt.

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Erstellt:
8. Juni 2020, 14:47 Uhr

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