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Bürger machen sich weniger Gedanken über Altersvorsorge

dpa Berlin. Wie komme ich über die Runden, wenn ich älter bin? Diese Frage hat die Menschen auch schon stärker beschäftigt als heute, wie eine Umfrage nahelegt. Sie erklärt auch, wieviel Frauen und Männer sparen.

Knapp jeder Vierte erwachsene Deutsche hat sich noch keine ernsthaften Gedanken über seine Altersvorsorge gemacht. Foto: Sebastian Kahnert/zb

Knapp jeder Vierte erwachsene Deutsche hat sich noch keine ernsthaften Gedanken über seine Altersvorsorge gemacht. Foto: Sebastian Kahnert/zb

Knapp jeder vierte Erwachsene in Deutschland hat sich noch keine ernsthaften Gedanken über seine Altersvorsorge gemacht. Das geht aus einer Umfrage für den Bundesverband deutscher Banken hervor.

Im Jahr 2014 hatte noch knapp jeder Fünfte angeben, sich bislang nicht oder eher nicht damit beschäftigt zu haben, wie er seinen Lebensunterhalt im Alter sichert. Der Anteil derer, die dem Thema volle Aufmerksamkeit widmen, ist auf unter die Hälfte gesunken.

Die repräsentative Umfrage, deren Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, ging Unterschieden zwischen Frauen und Männern beim Thema Geld nach. Frauen nehmen sich demnach ebenso regelmäßig Zeit für ihre Finanzplanung wie Männer. Frauen stünden Männern in Sachen Selbstvertrauen beim Umgang mit Geld in nichts mehr nach, hieß es.

Aber sie sparen weniger: Jeder dritte Mann legt monatlich mehr als 200 Euro zurück - bei Frauen ist es nur jede Fünfte. „Ob Frauen anders sparen als Männer, lässt sich insofern bejahen, als dass sie deutlich weniger sparen (können)“, hieß es zur Erklärung. Sie seien noch immer in geringerem Maße berufstätig als Männer, arbeiteten häufiger Teilzeit und in schlechter bezahlten Berufen.

Frauen sehen sich als besser abgesichert für das Alter an als Männer. 70 Prozent halten sich für gut oder sehr gut abgesichert, was der Verband für überraschend optimistisch hält. Bei den Männern sind es 64 Prozent. Frauen interessierten sich aber weiterhin weniger für Wirtschafts- und Finanzthemen als Männer, so der Bankenverband.

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Erstellt:
24. August 2019, 10:38 Uhr

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