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Bürgerinitiative legt Kostenschätzung zur Opernsanierung vor

dpa/lsw Stuttgart. Soll saniert oder neu gebaut werden? Im Streit um die Oper in Stuttgart hat die Bürgerinitiative „Aufbruch Stuttgart“ am Donnerstag eine Kostenschätzung für beide Szenarien vorgelegt. Die von der Stadt bislang bevorzugte Sanierung - samt Bau einer Kreuzbühne sowie Umzug in eine Interimsstätte - würde demnach bei 745 Millionen Euro liegen. Die Bürgerinitiative spricht sich hingegen für den Bau einer weiteren Spielstätte und eine weniger umfangreiche Sanierung aus, die Kosten bezifferte sie mit 475 bis 490 Millionen Euro. Die Schätzungen beruhten auf Vergleichen mit ähnlichen aktuellen Projekten und seien keine detaillierten Kalkulationen, aber fachlich fundiert, hieß es in der Mitteilung.

Die Stadtverwaltung hatte eigentlich zugesagt, bis Mitte Mai einen Verfahrensvorschlag vorzustellen. Dieser sollte auch eine Grobkostenschätzung für einen Neubau enthalten und auf die Vorschläge von „Aufbruch Stuttgart“ eingehen. Es werde noch etwas Zeit benötigt, sagte eine Sprecherin der Stadt.

Das mehr als 100 Jahre alte Opernhaus, in dem auch das international gefeierte Stuttgarter Ballett sein Zuhause hat, muss dringend saniert werden.

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Erstellt:
16. Mai 2019, 17:31 Uhr

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