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Bürgschaftsbank: Halbe Milliarde Euro für kleine Unternehmen

dpa/lsw Stuttgart. Bürgschaften in Höhe von mehr als einer halben Milliarde Euro hat die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg im vergangenen Jahr Start-ups und anderen Unternehmen gewährt. Die Summe der Bürgschaften blieb mit 505,6 Millionen Euro im Vergleich zu 2018 konstant, wie die Bank am Donnerstag in Stuttgart weiter mitteilte. Die Zahl der unterstützten Projekte ging von 1973 auf 1789 zurück. Wegen der guten Ertragslage hätten viele Unternehmen ihr Eigenkapitalpolster aufgestockt und könnten Investitionen auch aus eigenen Mitteln stemmen, hieß es von der Bank.

Das Logo Bürgschaftsbank Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Das Logo Bürgschaftsbank Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Die Bürgschaftsbank ermöglicht kleinen und mittleren Unternehmen Finanzierungen, wenn Sicherheiten fehlen. Auf diese Weise wurden im vergangenen Jahr mit 1223 Genehmigungen vor allem Existenzgründungen gefördert.

Kapital bekommen Existenzgründer von der eng mit der Bürgschaftsbank verbundenen Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft (MBG). 2019 flossen 33,8 Millionen Euro an 96 Projekte.

Davon profitierte etwa das Konstanzer Start-up „wirsindhandwerk.de“, eine Online-Empfehlungsplattform für Handwerker. Gründer Andreas Owen sagte, entscheidend bei der MBG sei die im Vergleich zu klassischen Finanzinvestoren andere Zielsetzung. Die hätten oft das Ziel, den meisten Profit rauszuschlagen. Ziel der MBG sei dagegen, „das Unternehmen zu unterstützen und zum Wachsen zu bringen“.

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Erstellt:
13. Februar 2020, 12:07 Uhr

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