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BUND: Festival-Besucher sollten nicht mit Autos anreisen

dpa/lsw Neuhausen ob Eck. Bei der Anreise zu Musik-Festivals im Land sieht der BUND Baden-Württemberg Verbesserungspotenzial. „Wie können wir die Autofahrten massiv reduzieren? Ist es möglich, zu sagen: es gibt keine Parkplätze mehr?“, sagte der Umweltreferent der Organisation, Fritz Mielert. Um den Müllbergen bei solchen Veranstaltungen entgegenzuwirken, sei beispielsweise Mehrweggeschirr gefragt, dass man vor Ort ausleihen könne. „Oder man sagt: Mit dem Ticket gibt es einen Satz Mehrweggeschirr dazu.“

Ein zurückgelassenes Zelt und Müll liegen auf dem Zeltplatz des Hurricane Festivals. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv

Ein zurückgelassenes Zelt und Müll liegen auf dem Zeltplatz des Hurricane Festivals. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv

Grundsätzlich gelte: Bei einem Festival produzierten Menschen nicht mehr Müll als anderswo, sagte Mielert. „Aber dort sieht man es. Und man sieht: Was für einen Müll produziere ich eigentlich?“ Das wiederum könne hilfreich sein - wenn es die Besucher zum Nachdenken bringe. „Ein Festival kann sehr gut auf sehr viele Menschen einwirken und eine Bildungsfunktion übernehmen.“

In Baden-Württemberg stehen in den nächsten Wochen mehrere Festivals im Freien an. So startet beispielsweise das „Southside Festival“ am kommenden Freitag (21. Juni) bei Neuhausen ob Eck. Bis Sonntag stehen rund 100 nationale und internationale Künstler und Bands auf den Bühnen - darunter die Toten Hosen, The Cure und die Foo Fighters. In Karlsruhe läuft vom 19. bis 21.Juli „Das Fest“, bei dem unter anderem Kettcar, Gentleman, Max Giesinger und Fettes Brot auf der Bühne stehen.

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Erstellt:
14. Juni 2019, 07:14 Uhr

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