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Bund fördert Ausbau von Radschnellwegen im Land

dpa/lsw Stuttgart/Berlin. Im Nu beispielsweise von Tübingen nach Stuttgart gesaust, vorbei am Stau auf der B27, dabei noch fleißig geradelt und sich umweltfreundlich bewegt - aus diesen Gründen forcieren Bund und Land den Ausbau von Radschnellwegen auch im Südwesten.

Radfahrer fahren auf einem Radweg. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Radfahrer fahren auf einem Radweg. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Brücken, Teilstrecken, ganze Trassen - Land und Bund wollen den Ausbau der Fahrradschnellwege zügig voranbringen. Vier weitere Radschnellwege im Südwesten werden nun mit 3,6 Millionen Euro Fördermitteln des Bundes ausgebaut - das Geld soll in die Planung der Vorhaben fließen. „Wir freuen uns, dass der Bund die Planung der vom Land angemeldeten Radschnellwege mit fördert“, sagte Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart.

Jetzt komme es darauf an, rasch zu planen und bald zu bauen, sagte Hermann. „Das Landesverkehrsministerium setzt alles daran, dass bis 2030 in Baden-Württemberg bis zu 20 Radschnellwege gebaut werden.“ Zunächst geht es jedoch um vier Projekte, für die Bundesmittel fließen sollen. Schätzungsweise rund 13 200 Radler würden dann nach Fertigstellung die Strecken täglich nutzen, teilte das Bundesverkehrsministerium am Donnerstag in Berlin mit. „Mit Radschnellwegen können wir mehr Pendlerverkehr auf den Sattel verlagern“, sagte Staatssekretär Steffen Bilger.

Gefördert wird die Planung folgender Strecken: 5 Kilometer zwischen Karlsruhe und Ettlingen, gut 21 Kilometer Karlsruhe-Rastatt, 12 Kilometer Tübingen-Rottenburg sowie eine Brücke bei Böblingen, die zum Radschnellweg nach Stuttgart gehört.

Der Bund trägt den Angaben zufolge im Durchschnitt 75 Prozent der Kosten für Planung und Bau von Radschnellwegen. Dafür stehen dem Bundesverkehrsministerium in der laufenden Förderperiode jährlich 25 Millionen Euro zur Verfügung. Die Summe soll sich vom kommenden Jahr an verdoppeln.

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Erstellt:
30. Juli 2020, 11:13 Uhr

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