Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Bundesgartenschau soll 3500 Menschen Wohnraum bieten

dpa/lsw Heilbronn. Die Bundesgartenschau Heilbronn hat ihr Besucherziel übertroffen. Wenn die Schau am 6. Oktober endet, soll auf dem Areal ein neues Stadtquartier entstehen.

Besucher sehen sich auf dem Gelände der Bundesgartenschau den Faserpavillon an. Foto: Christoph Schmidt

Besucher sehen sich auf dem Gelände der Bundesgartenschau den Faserpavillon an. Foto: Christoph Schmidt

Die Bundesgartenschau Heilbronn hat ihr Besucherziel knapp übertroffen. Bis zum Ende der Veranstaltung am 6. Oktober rechnet Geschäftsführer Hanspeter Faas mit 2,3 Millionen Gästen; das sind 100 000 mehr als ursprünglich erwartet. Knapp sechs Monate lang wurde auf 40 Hektar einstigem Brachland Gartenbau in Verbindung mit nachhaltiger Architektur präsentiert.

Als „Gesamtkunstwerk“ lobte Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel die Gartenschau. Sie habe eine „Atmosphäre der Leichtigkeit und Lebensfreude“ in die Stadt gebracht, sagt der SPD-Politiker. „Wir hatten im Gemeinderat von Anfang an eine positive Stimmung für die Buga wie auch in der Stadt.“

An starken Tagen besuchten 30 000 Besucher die Ausstellung, berichtete Faas. 70 Prozent der Gäste stammten dem Buga-Geschäftsführer zufolge aus Baden-Württemberg, knapp 30 Prozent reisten aus anderen Bundesländern an und zwei Prozent aus dem Ausland. Von der Veranstaltung profitiert hat laut Steffen Schoch vom Heilbronn Marketing die gesamte Stadt: Sowohl die Anzahl der Übernachtungsgäste als auch der Stadtführungen sei stark gestiegen.

Gekostet hat die Bundesgartenschau ungefähr 190 Millionen Euro. 140 Millionen Euro seien in die dauerhafte Entwicklung des Geländes investiert worden, berichtete Faas. 50 weitere Millionen Euro habe die eigentliche Gartenschau gekostet. Die Stadt Heilbronn habe angeboten, zehn Millionen Euro zuzuschießen. „In dem Rahmen werden wir bleiben“, bestätigte Faas.

Für Oberbürgermeister Mergel haben sich die Ausgaben gelohnt. „Mit der Buga als Katalysator betreiben wir Stadtentwicklung“, sagt der Politiker. Auf dem Buga-Areal soll innerhalb der nächsten fünf Jahre ein neues Stadtquartier entstehen mit Wohnungen für 3500 Menschen sowie 1000 Arbeitsplätzen.

„Heilbronn hat die Messlatte für künftige Bugas hochgehängt“, erklärte Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenbaugesellschaft. Die nächste Bundesgartenschau wird 2021 in Erfurt stattfinden.

Zum Artikel

Erstellt:
27. September 2019, 15:36 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!