Bundesliga-Aufstieg? Davon will Heidenheim nichts wissen

dpa/lsw Heidenheim. Der 1. FC Heidenheim hält sich trotz seines jüngsten Aufwärtstrends weiter nicht für einen Aufstiegskandidaten der 2. Fußball-Bundesliga. Nach zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen bleibt Trainer Frank Schmidt vor der Partie gegen Hannover 96 am Samstag (13.00 Uhr/Sky) zurückhaltend. „Wir waren weder ein Abstiegskandidat nach fünf Spielen, noch sind wir nach zehn Spielen eine Mannschaft, die vorne reinkommen kann“, meinte der 46-Jährige am Freitag. In einer „sehr gefährlichen und komplizierten Liga“ sei die Gefahr weiterhin da, „unten reinzurutschen“.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt gestikuliert am Spielfeldrand. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Heidenheims Trainer Frank Schmidt gestikuliert am Spielfeldrand. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Schmidt freut sich auf ein Wiedersehen mit seinem Freund Kenan Kocak, der als Trainer in Hannover arbeitet. Als Spieler hatten beide 2003 allerdings nicht den Abstieg des SV Waldhof Mannheim aus der 2. Liga verhindern können. Während Kocak im Vorfeld des erneuten Duells von Schmidt förmlich schwärmte, gab dieser scherzhaft zu bedenken: „Gut, ich war ja ein älterer Spieler. Und da ist es normal, dass man einen älteren Spieler auch würdigt und schätzt.“ Beide hätten sich gerade auf der zwischenmenschlichen Ebene zu schätzen gelernt, so der Heidenheimer Trainer.

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Erstellt:
11. Dezember 2020, 12:32 Uhr

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