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Busunternehmen kämpfen darum, fahren zu dürfen

dpa/lsw Stuttgart. Mit einer Kolonne von mehr als 100 Bussen haben sich die Busunternehmer Baden-Württembergs am Mittwoch dafür eingesetzt, wieder fahren zu dürfen. Die Unternehmen schlossen sich damit dem bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „Busunternehmen jetzt retten“ an. In Stuttgart versammelten sich die Fahrer und Unternehmer auf dem Karlsplatz.

Blick auf zwei Reisebusse. Foto: Sebastian Kramer/dpa/Archivbild

Blick auf zwei Reisebusse. Foto: Sebastian Kramer/dpa/Archivbild

„Die Botschaft ist zunächst ganz klar ein Dank an die Politik“, sagte Ulrike Schäfer, Sprecherin des baden-württembergischen Busverbands (WBO) der Deutschen Presse-Agentur. Immerhin sei Baden-Württemberg das erste Bundesland, das die Branche mit 240 Millionen Euro finanzieller Hilfen stütze. Wermutstropfen: Während die Busse in anderen Bundesländern schon wieder fahren dürfen, wurde das Busreiseverbot im Südwesten vom 5. auf den 14. Juni verlängert. Das führe abgesehen von finanziellen Einbußen auch zu einem unfairen Wettbewerb zwischen den Bundesländern sowie zu reichlich Verwirrung. „Darf ein hessischer Busfahrer durch Baden-Württemberg fahren oder muss er drumherum fahren?“ fragte Ulrike Schäfer.

Bei der Kundgebung auf dem Karlsplatz hob Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) die Bedeutung von Bussen im Bereich ökologischer Mobilität hervor. „Der Verkehrsminister will den öffentlichen Nahverkehr bis 2030 verdoppeln und dafür braucht er uns“, sagte Schäfer. Der Bus sei immer noch das umweltfreundlichste Reisemittel. Wichtig sei aber auch, dass die Unternehmen das zugesagte Geld nun so schnell wie möglich erhielten, weil viele kurz vor dem Aus stünden.

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Erstellt:
27. Mai 2020, 15:15 Uhr

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