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CDU-Fraktion lehnt Grünen-Beschluss zu Autos ab

dpa/lsw Stuttgart. Die CDU im Landtag kritisiert die Forderung der Grünen nach einer Halbierung des Autoverkehrs in den Städten bis 2030. „Eine pauschale Forderung nach 50 Prozent weniger Autos lehnen wir ab. Dies würde das Ende der E-Mobilität einläuten, bevor sie überhaupt in der Breite angekommen ist“, sagte CDU-Landtagsfraktionschef Wolfgang Reinhart der „Heilbronner Stimme“ und dem „Mannheimer Morgen“ (Mittwoch). Die CDU wolle etwa mit ÖPNV, mehr E-Mobilität oder synthetischen Kraftstoffen den Ausstoß von CO2 und Schadstoffen senken.

CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Reinhart. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Reinhart. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Landesweit ein Drittel weniger Autoverkehr und eine Halbierung in den Städten bis 2030 - das fordern die Grünen in einem Beschluss vom Landesparteitag am Sonntag in Sindelfingen (Landkreis Böblingen). Auch vom Gemeindetag Baden-Württemberg kommt dazu Kritik. „Auch die Städte und Gemeinden wollen natürlich, dass CO2 reduziert wird. Es darf aber aus unserer Sicht nicht sein, dass nun ein Kulturkrieg gegen das Auto angezettelt wird“, sagte Präsident Roger Kehle laut „Heilbronner Stimme“ und „Mannheimer Morgen“.

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Erstellt:
25. September 2019, 12:04 Uhr

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