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Corona: Eröffnung von multireligiöser Kita verschoben

dpa/lsw Pforzheim. Die Eröffnung der bundesweit ersten Kita mit Trägern unterschiedlicher Religionen in Pforzheim wird wegen der Coronavirus-Krise verschoben. Die Kindertagesstätte Irenicus, in der christliche, jüdische, muslimische und jesidische Kinder unter einem Dach vereint sein sollen, sollte an sich am kommenden Montag öffnen. Die Kleinen sollen dort ihre Religionen gleichberechtigt erleben und kennenlernen. Badens Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh hofft, dass sich so eine Haltung entwickelt, in der der Glauben der anderen ernst genommen und wertgeschätzt werde.

Nach Angaben der evangelischen Kirche vom Freitag sollen in der Kindertageseinrichtung bis zu 100 Kinder Platz finden. Der Start war zunächst mit einer Gruppe von zehn Kindern über drei Jahren geplant. Für den vollen Betrieb fehlen noch Erzieherinnen. Die Arbeit wird wissenschaftlich begleitet von der Universität Tübingen. Träger sind die evangelische und katholische Kirche, Diakonie und Caritas, das Bündnis unabhängiger Muslime im Enzkreis, die Jüdische Gemeinde Pforzheim K.d.Ö. R. und das Yezidische Zentrum in Baden-Württemberg.

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Erstellt:
13. März 2020, 17:07 Uhr

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