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Corona-Krise trifft Südwest-Maschinenbauer besonders hart

dpa/lsw Stuttgart. Die Corona-Krise hat die baden-württembergischen Maschinenbauer im April mit voller Wucht getroffen. Die Bestellungen brachen gegenüber dem Vorjahresmonat bereinigt um Preiserhöhungen (real) um 41 Prozent ein, wie der Branchenverband VDMA am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Das sei der stärkste Rückgang seit der Finanzkrise 2008/2009, sagte Geschäftsführer Dietrich Birk. Die Inlandsorders sanken um 24 Prozent. Die Auslandsbestellungen brachen um 48 Prozent ein.

Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg. Foto: picture alliance / Bernd Weissbrod/dpa/Archivbild

Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg. Foto: picture alliance / Bernd Weissbrod/dpa/Archivbild

Die Maschinenbauer im Südwesten sind von der Corona-Krise heftiger betroffen als die gesamte Branche in Deutschland, die ein Gesamtminus von 31 Prozent verzeichnete. „Der April lässt uns die Auswirkungen des internationalen Lockdowns deutlich erkennen. Die Frage ist, wie lange der dramatische Auftragseinbruch andauern wird“, sagte Birk weiter. Die Unternehmen und die gesamte Wirtschaft müssten schnell wieder in Tritt kommen, um Arbeitsplätze zu sichern.

Im statistisch stabileren Drei-Monats-Zeitraum Februar bis April 2020 zeigt sich die Entwicklung nicht ganz so dramatisch. Insgesamt gingen die Bestellungen um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück.

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Erstellt:
4. Juni 2020, 10:58 Uhr

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