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Coronavirus: 30 Mitarbeiter der Uniklinik bleiben zu Hause

dpa/lsw Freiburg. Weil vermutlich ein Besucher einen Patienten mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt hat, dürfen 30 Ärzte, Pfleger und andere Mitarbeiter der Uniklinik Freiburg vorerst nicht zur Arbeit. Keiner von ihnen sei aber bislang an der Covid-19-Lungenkrankheit erkrankt, teilte ein Sprecher der Klinik am Dienstag mit. Die Menschen seien in häuslicher Quarantäne. Der Betrieb im Krankenhaus ist den Angaben zufolge nicht beeinträchtigt.

Bei insgesamt rund 13 000 Beschäftigten sei der Ausfall der 30 kompensierbar, sagte der Kliniksprecher. Wie lange die Mitarbeiter zu Hause bleiben müssen, werde in den nächsten Tagen individuell entschieden. Nicht bei jedem mache ein Test Sinn, erläuterte der Sprecher. Anhand der Dienstpläne lasse sich herausfinden, wer wann mit dem betroffenen Patienten in Kontakt getreten sein könnte. Nun gilt es, diejenigen herauszufinden, die tatsächlich mit ihm zu tun hatten. Der Patient ist in der Klinik isoliert.

Das Universitätsklinikum bat in einer Mitteilung darum, auf Besuche so weit wie möglich zu verzichten. „Wer krank ist oder sich krank fühlt, sollte auf keinen Fall einen Besuch in einem Krankenhaus abstatten“, sagte der Kliniksprecher. Das gilt demnach nicht nur in Zeiten des Coronavirus.

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Erstellt:
10. März 2020, 10:36 Uhr

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