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Coronavirus auf US-Flugzeugträger: Mehr als 400 Infizierte

dpa Washington. Das Coronavirus breitet sich unter Besatzungsmitgliedern des hochgerüsteten US-Flugzeugträgers „USS Theodore Roosevelt“ immer weiter aus. Ein Soldat befindet sich auf der Intensivstation.

Fast alle der mehr als 4000 Besatzungsmitglieder der „USS Theodore Roosevelt“ wurden mittlerweile getestet. Foto: Mc3 Anthony N. Hilkowski / Hando/US NAVY/dpa

Fast alle der mehr als 4000 Besatzungsmitglieder der „USS Theodore Roosevelt“ wurden mittlerweile getestet. Foto: Mc3 Anthony N. Hilkowski / Hando/US NAVY/dpa

Unter den Besatzungsmitgliedern des US-Flugzeugträgers „USS Theodore Roosevelt“ hat die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus deutlich zugenommen.

Es gebe inzwischen 416 Fälle, erklärte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums. Anfang der Woche hatte die Marine noch von rund 200 bekannten Infektionen gesprochen. Fast alle der mehr als 4000 Besatzungsmitglieder seien nun getestet worden, erklärte die Sprecherin weiter. Ein Soldat befinde sich infolge der von dem Virus verursachten Lungenerkrankung Covid-19 auf der Intensivstation.

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 liegt der nukleargetriebene und hochgerüstete Flugzeugträger vor der Pazifikinsel Guam und ist inzwischen weitgehend evakuiert worden. Der Coronavirus-Ausbruch auf dem Schiff erschüttert seit knapp zwei Wochen die US-Marine.

Kapitän Brett Corzier hatte in einem dramatischen Brief, der an die Öffentlichkeit gelangte, um Hilfe der Militärführung und eine rasche Evakuierung des Schiffs gebeten. Crozier wurde daraufhin vergangene Woche entlassen.

Am Dienstag reichte dann der zuständige amtierende US-Marineminister Thomas Modly seinen Rücktritt an, nachdem er wegen abfälliger Äußerungen über Crozier selbst in die Kritik geraten war. Nach dem Bekanntwerden von Modlys Bemerkungen hatte auch US-Präsident Donald Trump angekündigt, sich in den Streit zwischen Kapitän und Pentagon einschalten zu wollen.

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Erstellt:
9. April 2020, 20:09 Uhr

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