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Coronavirus: Ironman-Ex-Champ Kienle relativiert Absage

dpa/lsw Berlin. Die Absage und Verschiebung einer Vielzahl von Triathlon-Veranstaltungen in den kommenden Wochen trifft auch deutsche Top-Athleten wie den ehemaligen Ironman-Weltmeister Sebastian Kienle. Der 36-Jährige aus Mühlacker wollte beim Ironman Südafrika am 29. März seine WM-Teilnahme auf Hawaii im Oktober bestätigen. Das Rennen in Port Elizabeth wurde aber aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf Mitte November verschoben. „Natürlich ist es schwer, wenn man nicht tun kann, für was man lebt“, kommentierte Kienle bei Instagram.

Sebastian Kienle aus Deutschland fährt Fahrrad beim Hawaii Ironman Triathlon. Foto: David Pintens/BELGA/dpa

Sebastian Kienle aus Deutschland fährt Fahrrad beim Hawaii Ironman Triathlon. Foto: David Pintens/BELGA/dpa

Er werde nun auch sein Trainingslager auf Fuerteventura schnell beenden, nachdem die spanischen Behörden den Ausnahmezustand ausgerufen haben. „Aber das alles ist nichts gegenüber den Auswirkungen, die der Virus auf das Leben anderer Menschen hat“, schrieb Kienle.

Ebenfalls am 29. März wollte der zweimalige Ironman-Weltmeister Patrick Lange bei der Challenge Salou in Spanien seinen Saisoneinstand geben. Auch dieses Rennen wird nicht stattfinden. Dreifach-Champion Jan Frodeno, der seinen Wahlwohnsitz im spanischen Girona hat und damit vom Ausnahmezustand unmittelbar betroffen ist, hat seinen ersten Langstreckenstart in den USA in diesem Jahr geplant. Ob das klappt, ist momentan ebenfalls fraglich.

Insgesamt wurden unter anderem bisher drei Ironman-Rennen und neun Rennen über die Halbironman-Distanz abgesagt oder verlegt. Zudem stellte der Triathlon-Weltverband sämtliche Aktivitäten bis Ende April ein.

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Erstellt:
15. März 2020, 11:08 Uhr

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