Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

„Das ist, was uns glücklich macht“

Khea Gürtler aus Weissach im Tal und Fabio Rothmund aus Auenwald tanzen heute Abend in der Casting-Tanzshow „Masters of Dance“

Tanzen ist ihr Leben, seit Anfang 2017 tun sie das gemeinsam. Khea Gürtler und Fabio Rothmund von der TSG Backnang haben sich nun in die neue ProSieben-Tanzshow „Masters of Dance“ gewagt. Heute Abend um 20.15 Uhr wird gezeigt, wie ihr Tanz bei den Zuschauern und der Jury ankommt.

Khea Gürtler und Fabio Rothmund bei der ProSieben-Show „Masters of Dance“. Foto: ProSieben/Willi Weber

Khea Gürtler und Fabio Rothmund bei der ProSieben-Show „Masters of Dance“. Foto: ProSieben/Willi Weber

In der neuen ProSieben-Tanz-Show „Masters of Dance“ suchen Choreografin Nikeata Thompson, YouTuber Julien Bam, Flying-Steps-Chef Vartan Bassil und Weltmeister-Tanztrainer Dirk Heidemann (57) die besten Tänzer Deutschlands.

Tanztalente treten in der Sendung in unterschiedlichen Stilen und im direkten Vergleich gegeneinander an. Das Ziel: Einen der Dancemaster von sich überzeugen und in seine Company einziehen.

Anschließend ziehen die Companys gegeneinander ins Duell und ihre Dance-Companys treten in unterschiedlichen Tanzstilen und direkten Tanzduellen gegeneinander an. Wer zeigt die spektakulärsten Moves? Welcher Master hat die beste Choreografie entwickelt? Und welcher Tänzer begeistert das Publikum am meisten und gewinnt 50000 Euro?

Von Sarah Schwellinger

AUENWALD/WEISSACH IM TAL. Leidenschaft, Ausdruck, die Beziehung zwischen Mann und Frau: Mal energisch, mal in weichen Bewegungen schweben Khea Gürtler und Fabio Rothmund der TSG Backnang zu Ed Sheerans „Thinking Out Loud“ über die Bühnenbretter. Die beiden 17-Jährigen hatten sich vor ein paar Monaten ganz spontan entschieden, nach Köln zu fahren, um an der neuen ProSieben-Tanzshow „Masters of Dance“ teilzunehmen. „Unser Trainer Andrzej Cibis hat uns das vorgeschlagen und wir haben zugesagt“, sagt Gürtler. Mit einem Tanz aus ihrem Turnierprogramm fuhren sie in die Show – die Vorbereitungszeit durchaus knapp. „Wir haben uns am Tag vorher noch einmal in die Halle gestellt und ein paar Stunden geübt“, so Rothmund.

„Vor solch einer Jury zu tanzen, macht einen nervös“

Nicht wegen der kurzen Vorbereitungszeit, sondern wegen der Fahrt ins Ungewisse seien die beiden aufgeregt gewesen. „Man weiß nicht, was da auf einen zukommt, wie das abläuft“, so der Auenwalder. Man tanzt schließlich nicht jeden Tag im Fernsehen und vor großem Publikum. Seine Tanzpartnerin pflichtet ihm bei: „Natürlich war eine Nervosität da. Aber auch ein cooles Gefühl, eine positive Aufregung.“ Auch vor einer Jury zu tanzen, von der man sich nie vorstellen konnte, vor ihr zu tanzen, habe die beiden etwas nervös werden lassen. Denn eine TV-Aufzeichnung ist nun mal kein Turnier, bei dem alle Beteiligten sich bis aufs Detail mit der Materie auskennen. In „Masters of Dance“ kommen verschiedene Stile zusammen, das sei laut Rothmund auch eine Möglichkeit, für den Lateintanz Werbung zu machen. Deshalb wollen sie heute Abend überzeugen und zeigen, was sie können.

Weiterzukommen sei dabei aber kein Muss. Es geht auch Gürtler darum, sich und das Tanzen zu präsentieren: „Wir wollten eine tolle Erfahrung machen.“ Trotzdem sind beide Sportler und somit ehrgeizig. „Natürlich will man da auch zeigen, was man kann“, erklärt Rothmund. Am Ende sind sich die beiden einig: „Es war eine mega Erfahrung.“ Von der sie immer noch zehren, wie Gürtler versichert. Die beiden haben sich im Voraus keine großen Gedanken gemacht, zu welchem Dancemaster sie tendieren, sollten sich mehrere Juroren für sie entscheiden. „Wir haben im Tunnel, kurz bevor wir auf die Bühne gingen, darüber gesprochen“, erzählt Gürtler. Dirk Heidemann sei als Weltmeister-Tanztrainer wohl die beste Hilfe, weil er am nächsten am Lateintanz ist. „Ich wäre aber auch gerne zu Nikeata Thompson, weil ich sie einfach so sympathisch finde“, sagt die 17-Jährige lachend.

Gürtler und Rothmund sind seit der fünften Klasse beste Freunde und haben auch ihre Tanzkarriere gemeinsam gestartet. Beide tanzten für lange Zeit in der Formation in Weissach im Tal, beide wechselten dann zur TSG Backnang. Auch in der Formation der Ersten Bundesliga standen sie auf dem Parkett. „Das war eine tolle Zeit“, versichert Gürtler, Rothmund stimmt zu: „Teamsport ist mega toll, doch im Einzel übernimmt man selber Verantwortung.“ Man wisse, dass man auf sich selbst gestellt ist. Passieren Fehler, muss man über sie reden und sie ausmerzen. Die Vorbereitung ist eine andere, die Turniersaison geht über das ganze Jahr.

„Das ist, was uns glücklich macht“, so Rothmund, „sich im Tanzen auszuleben.“ Ihr größer Erfolg bisher war der zweite Platz bei den „German Open Championships“ in der C-Klasse. Doch die beiden wollen mehr – ob sie bei „Masters of Dance“ punkten konnten, wird heute Abend um 20.15 Uhr bei ProSieben gezeigt.

Info
„Masters of Dance“

In der neuen ProSieben-Tanz-Show „Masters of Dance“ suchen Choreografin Nikeata Thompson, YouTuber Julien Bam, Flying-Steps-Chef Vartan Bassil und Weltmeister-Tanztrainer Dirk Heidemann (57) die besten Tänzer Deutschlands.

Tanztalente treten in der Sendung in unterschiedlichen Stilen und im direkten Vergleich gegeneinander an. Das Ziel: Einen der Dancemaster von sich überzeugen und in seine Company einziehen.

Anschließend ziehen die Companys gegeneinander ins Duell und ihre Dance-Companys treten in unterschiedlichen Tanzstilen und direkten Tanzduellen gegeneinander an. Wer zeigt die spektakulärsten Moves? Welcher Master hat die beste Choreografie entwickelt? Und welcher Tänzer begeistert das Publikum am meisten und gewinnt 50000 Euro?

Zum Artikel

Erstellt:
13. Dezember 2018, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!
Das Gebäude im Hinterhof an der Eduard-Breuninger-Straße muss abgerissen werden. Viel Glück hatte das Kino Traumpalast (im Hintergrund). Nur die Fassade und die Klimageräte wurden zerstört.
Top

Stadt & Kreis

Brandursache steht noch nicht fest

Zwei Tage nach dem Großbrand hat die Polizei das Areal weiterhin abgeriegelt. Das Kino Traumpalast bleibt in den nächsten Tagen weiterhin geschlossen. Auch Nena’s Café ist von dem Feuer betroffen, hat aber gestern den Betrieb wieder aufgenommen.

Stadt & Kreis

Nicht alle Wespen sind aggressiv

Noch schwirren sie – doch bald ist die Zeit der Wespen in unseren Breitengraden vorbei. Ab Mitte Oktober ziehen sich die Königinnen ins Winterquartier zurück. In diesem Jahr gibt es relativ viele Wespen, zumindest viele Anrufe bei den Wespenberatern.