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„Das Lieblingsevent der regionalen Wirtschaft“

Ferienzeit ist schuld an leichtem Besucherrückgang

„Das Lieblingsevent der regionalen Wirtschaft“

© Pressefotografie Alexander Beche

Ferienzeit: Die Backnanger Wirtschaftsgespräche haben sich laut OB Nopper längst zur unangefochtenen Lieblings-, Leit- und Kulturveranstaltung der regionalen Wirtschaft entwickelt, „die Einladungen gehen weg wie warme Weckle“. Dennoch mussten in diesem Jahr auch einige leere Stühle im Zelt registriert werden, sodass es keinen neuen Besucherrekord gab. Nopper erklärte die geringfügig rückläufige Zahl von 925 auf 885 angemeldeten Besuchern mit der Ferienzeit. Seiner Erfahrung nach ist die fünfte Ferienwoche eine der schwierigsten überhaupt, um eine Veranstaltung zu füllen. Geschuldet war die Ansetzung dem vollen Terminkalender der Referentin, die nur diesen Termin frei hatte.

Angenehme Temperaturen: Der späte Termin Ende August hat auch Vorteile. So waren die Temperaturen am Montagabend wunderbar. Kein Vergleich mit der Hitze, mit der die Besucher in manch anderen Jahren zu kämpfen hatten. Und noch einen Vorteil hatte die späte Ansetzung: Die Illuminierung des imposanten Adolff-Backsteingebäudes, in dem heute unter anderem das Finanzamt untergebracht ist, kam so perfekt zur Geltung.

Reichhaltiges Buffet: Der etwas geringere Zuspruch machte sich bei der obligatorischen Schlacht ums kalte Buffet bemerkbar: Sie blieb aus. Während es in früheren Zeiten schon mal wegen der leergeputzten Platten lange Gesichter gab, hatten am Montag selbst jene noch eine Auswahl an Häppchen, die sich erst um Mitternacht auf den Heimweg machten.

Kurze Irritation: Mit ihrer guten Rhetorik und klaren Gedanken beeindruckte die Referentin alle Gäste im Zelt. Nur einmal kam sie kurz ins Stocken. Und zwar als sie auflistete, wie die Stadt Hilden es geschafft hat, mit vielen Aktionen wie Herbstfesten, Modenschauen oder Weihnachtsmärkten ihre Attraktivität zu erhöhen und so den ersten Preis des Instituts für Handelsforschung in der Kategorie einkaufsfreundliche Innenstadt zu ergattern. Nach der Aufzählung der vielen Aktivitäten erklärte die Bielefelderin, „aber eines haben sie in Hilden nicht“ und wollte den Gastgebern ein Kompliment machen und die Wirtschaftsgespräche würdigen. Doch bevor sie dazu kam, ertönte aus mehreren Kehlen gleichzeitig: „Stroßafeschd, Stroßafeschd, Stroßafeschd.“ Da der Ruf des Backnanger Kultfestes offensichtlich noch nicht bis Bielefeld gedrungen war, kam die Referentin ob dieser Zurufe kurz aus dem Tritt. Ob OB Nopper sie mal zu der fünften Backnanger Jahreszeit einladen sollte?

Devotionalien: Selbstredend wurde die Referentin nicht ohne Aufmerksamkeit von der Bühne verabschiedet. OB Frank Nopper und Wirtschaftsbeauftragter Reiner Gauger überreichten ihr einen großen Geschenkkorb mit gelb-blauer Schleife und voller Backnang-Devotionalien. Als Nopper diese vorstellte, nahm die Auflistung gar kein Ende mehr: Backnang-Sekt, Backnang-Likör, Backnang-Pralinen, Backnang-Wibele, Backnang-Bildband, Backnang-Kaffeetasse...(not/Foto: A. Becher)

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Erstellt:
28. August 2019, 06:00 Uhr

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