Das Ziel sind drei Punkte

Die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart wollen an diesem Sonntag die Generalprobe beim VfB Suhl gewinnen.

Die Stuttgarterinnen haben einen Lauf: Mit einem Sieg gegen den VfB Suhl wären die Tabellenführerinnen nicht mehr einzuholen.

© Baumann/Julia Rahn

Die Stuttgarterinnen haben einen Lauf: Mit einem Sieg gegen den VfB Suhl wären die Tabellenführerinnen nicht mehr einzuholen.

Von Henning Maak

Ludwigsburg - Es ist ein bisschen unglücklich, dass der Spielplan am Sonntag (16 Uhr) den VfB Suhl und Allianz MTV Stuttgart zum Bundesliga-Rückspiel zusammenführt – genau sechs Tage vor dem Pokalfinale in Mannheim, wo sich beide Mannschaften erneut gegenüberstehen werden. Die Vermutung liegt nahe, dass beide Teams nicht mit offenen Karten spielen werden. Doch Allianz-Trainer Konstantin Bitter erteilt sämtlichen taktischen Spielchen eine Absage: „Wir können die Situation nicht ändern und schauen von Spiel zu Spiel. Wir wollen am Sonntag gewinnen, um die Hauptrunde als Tabellenerster zu beenden“, stellt er klar.

Drei Punkte gibt auch Suhls Trainer Laszlo Hollosy als Ziel für das Bundesliga-Duell aus. Allerdings plagen den Suhler Coach personelle Probleme vor allem im Mittelblock, wo zwei seiner drei Akteurinnen – unter anderem Kapitänin Roosa Laakkonen – angeschlagen sind und wahrscheinlich geschont werden. Doch auch Coach Bitter ist sich angesichts einiger zuletzt erkrankter Akteurinnen noch nicht sicher, welche Formation er am Sonntag in der berüchtigten Suhler Wolfsgrube aufs Feld schicken wird.

Mit einem weiteren Sieg – es wäre der 17. im 17. Bundesliga-Spiel – könnte Allianz MTV nicht nur seine weiße Weste wahren, sondern auch letzte rechnerische Zweifel an Rang eins nach der Hauptrunde beenden. Mit elf Zählern Vorsprung wären die Stuttgarterinnen angesichts nur noch drei ausstehender Partien nicht mehr einzuholen.

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Erstellt:
20. Februar 2026, 22:06 Uhr
Aktualisiert:
20. Februar 2026, 23:58 Uhr

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