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Dauerregen lässt Murr deutlich anschwellen

Gefahr im Verzug ist aber noch nicht

Auch für heute hat der Deutsche Wetterdienst heftige Regenfälle vorausgesagt. Dies hat auch deutlich sichtbare Auswirkungen auf den Murrpegel. Foto: A. Becher

© Alexander Becher

Auch für heute hat der Deutsche Wetterdienst heftige Regenfälle vorausgesagt. Dies hat auch deutlich sichtbare Auswirkungen auf den Murrpegel. Foto: A. Becher

BACKNANG (not). Der ergiebige Dauerregen in der Nacht auf Sonntag hat auch die Murr deutlich ansteigen lassen, wie in Backnang am Bleichwiesenwehr und der Sulzbacher Brücke (Foto) deutlich zu erkennen ist. Allerdings ist der Wasserstand noch weit davon entfernt, Anlass zur Sorge zu geben. Das lässt sich sogar an Zahlen festmachen. Solange der Pegel der Murr in Oppenweiler nicht die Höhe von zwei Metern erreicht hat, erfolgt keine offizielle Meldung. Immerhin, diesen Wert hat die Murr gestern Morgen gegen 10.45 Uhr nach einem sprunghaften Anstieg mit 1,91 Metern fast erreicht. Aber auch wenn diese erste Meldmarke überschritten wird, „sind wir noch relativ weit davon entfernt, erste Maßnahmen treffen zu müssen“, so Jan Kusche von der Feuerwehr Backnang. Kusche nennt die Lage daher immer noch entspannt. Dass die Murr relativ schnell auf Niederschläge reagiert, liegt am engen Tal und den steilen Hängen im Einzugsgebiet. Und weil der Deutsche Wetterdienst auch für den heutigen Dienstagmorgen heftige Regenfälle vorausgesagt hat, könnte sich laut der Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg heute an vielen kleineren Flüssen ein zweiter Hochwasserscheitel ausbilden. Gestern war die Bandbreite der Prognose noch groß. Im ungünstigsten Fall könnte der Murrpegel laut gestriger Vorhersage auf 2,50 Meter steigen. Der Wasserstand der Murr ist aber kein Vergleich mit der Situation in weiten Teilen des Landes, wo es zuletzt in der Tat erste Probleme mit Überschwemmungen gegeben hat. Foto: A. Becher

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Erstellt:
4. Februar 2020, 06:00 Uhr

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