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Dem Handy hinterher gesprungen: Frau in der Donau vermisst

dpa/lby Neu-Ulm. Mit Tauchern und Booten sucht die Polizei nach einer Frau in der Donau. Ihr Handy war ins Wasser gefallen, sie wollte es suchen. Dann verliert sich ihre Spur.

Einsatzkräfte auf der Suche der Vermissten. Foto:Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild

Einsatzkräfte auf der Suche der Vermissten. Foto:Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild

Auf der Suche nach ihrem Handy ist eine Frau in Neu-Ulm in der Donau verschwunden. Das Telefon war der 31-Jährigen in der Nacht zum Samstag in der schwäbischen Stadt nach Zeugenaussagen in den Fluss gefallen, wie die Polizei mitteilte. Die Suche sei am Samstagnachmittag nach mehreren Stunden eingestellt worden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Beamten rechneten demnach nicht mehr damit, die Frau noch lebend zu finden.

An einer Eisenbahnbrücke sei die Frau in den Fluss gestiegen, um nach dem Telefon zu tauchen, hieß es. Sie sei noch ein Stück um die Pfeiler der Brücke geschwommen und plötzlich verschwunden. Ihr Mitbewohner habe den Notruf gewählt, sagte ein Polizeisprecher. Die Strömung in dem Gebiet sei sehr stark.

Einem Hinweis von Bürgern, wonach sich die Frau selbst aus dem Wasser gerettet haben könnte, ging die Polizei nach - zunächst ohne Ergebnis. In der Nacht hatten Feuerwehr und Wasserwacht mit Tauchern das Wasser abgesucht, ein Polizeihubschrauber und ein Sonarboot waren ebenfalls im Einsatz. Nach der Einstellung der systematischen Suche solle unregelmäßig eine Streife die Donau im Blick behalten, sagte der Sprecher.

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Erstellt:
11. August 2019, 13:30 Uhr

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