Der Klinikum-Skandal

International Unit Das Auslandsgeschäft des Stuttgarter Klinikums vor allem mit Patienten aus dem arabischen Raum wurde von der International Unit abgewickelt.

Problemprojekte Die fragwürdigen Praktiken wurden ruchbar, als bei der Behandlung von 370 kriegsgeschädigten Patienten aus Libyen städtische Forderungen von 9,4 Millionen Euro offen blieben. Das Vertragsvolumen von 26 Millionen Euro enthielt verdeckt 30 Prozent Vermittlerprovisionen. Bei einem Beratervertrag mit Kuwait (Volumen: 46 Millionen Euro) waren 20 Millionen Euro verdeckte Provisionen einkalkuliert; entsprechende Leistungen wurden nicht festgestellt. (ury)

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Erstellt:
24. Januar 2019, 03:14 Uhr

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