Der Kürbis als „Trend-Gemüse“: Nicht nur zu Halloween

dpa/lsw Stuttgart. Pünktlich zu Halloween an diesem Sonntag steht der Kürbis vielerorts wieder im Fokus - häufig in geschnitzter Variante. Doch auch ganz abseits des Brauchtumsspektakels hat der Speisekürbis in Baden-Württemberg in jüngerer Vergangenheit immer mehr Raum eingenommen. Im vergangenen Jahr wurde er nach Angaben des Statistischen Landesamts auf 815 Hektar Freiland angebaut - das seien fast 1200 Fußballfelder, hieß es. Im Jahr 2015 betrug die Anbaufläche noch 661 Hektar, 2012 noch lediglich 567 Hektar.

Kürbisse liegen an einem Verkaufsstand auf einem Haufen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Kürbisse liegen an einem Verkaufsstand auf einem Haufen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

In der Liste der anbaustärksten Gemüsearten Baden-Württembergs rangierte der Speisekürbis damit im vergangenen Jahr auf Rang fünf - hinter dem Spargel (2568 Hektar), dem Salat (2222 Hektar), Möhren und Karotten (1029 Hektar) sowie dem Zuckermais (971 Hektar).

„Der Kürbis ist insgesamt auf jeden Fall ein Trend-Gemüse geworden“, sagt Ariane Amstutz vom Landesbauernverband Baden-Württemberg. Geerntet wurden den Angaben zufolge im Vorjahr übrigens 13.500 Tonnen an Speisekürbissen. Umgerechnet auf die Menschen im Land seien das etwa 1,2 Kilogramm pro Einwohnerin und Einwohner im Südwesten, rechnete das Statistische Landesamt vor.

© dpa-infocom, dpa:211029-99-786659/3

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Erstellt:
29. Oktober 2021, 13:24 Uhr

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