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Deutsche machen für Wohneigentum immer mehr Schulden

dpa Berlin. Die Kredite für Wohnimmobilien werden immer umfangreicher, ergibt eine Anfrage der Grünen an die Bundesregierung. Das deute auf eine Überhitzung des Marktes hin.

Einfamilienhäuser in einem Neubaugebiet in Köln. Foto: Oliver Berg

Einfamilienhäuser in einem Neubaugebiet in Köln. Foto: Oliver Berg

Für den Kauf von Häusern und Eigentumswohnungen machen die Bundesbürger immer mehr Schulden.

Das Volumen der Wohnimmobilienkredite stieg zuletzt innerhalb von zehn Jahren um rund ein Viertel, wie aus der Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Im Jahr 2018 nahmen private Haushalte demnach rund 995 Milliarden Euro zur Finanzierung von Wohnimmobilien auf. Nimmt man Selbstständige und Einzelkaufleute dazu, steigt das Volumen auf rund 1,2 Billionen Euro.

Die Grünen sehen deutliche Zeichen für eine Überhitzung des Marktes. Die Bundesregierung kippe noch Öl ins Feuer, indem sie die risikoreiche Finanzierung von Wohneigentum fördere, kritisierte Finanzexpertin Lisa Paus. „Die Hinweise auf Lockerungstendenzen bei der Kreditvergabe sind besonders besorgniserregend.“ 

Immer mehr Geld fließe in den Immobilienmarkt, dabei seien die Kaufpreise noch stärker gestiegen als die Mieten. Der Anstieg ist aus Sicht der Grünen auch darauf zurückzuführen, dass vermehrt Immobilienfonds und Wohnungsunternehmen investieren.

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Erstellt:
6. September 2019, 08:02 Uhr

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