Deutsche und französische Polizei kontrolliert Fahrzeuge

dpa/lsw Kehl. Bei einer großangelegten Kontrollaktion an der Bundesstraße 28 bei Kehl haben deutsche und französische Polizeibeamte sowie der Zoll etwa 340 Fahrzeuge und 450 Menschen überprüft. Dabei sei unter anderem ein 36 Jahre alter Autofahrer aus dem Verkehr gezogen worden, der wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis per Haftbefehl gesucht wurde, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Zwar habe er die fällige Geldstrafe gezahlt und so eine Haftstrafe abgewendet. „Weil er aber unter dem Einfluss berauschender Mittel hinterm Steuer saß, musste er sein Fahrzeug stehen lassen und erhält diesbezüglich eine Anzeige“, hieß es von der Polizei.

Ein Streifenwagen fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Ein Streifenwagen fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Außerdem habe man am Mittwochnachmittag bei der Aktion unter dem Namen „Flashpoint“ beispielsweise auch sechs Fahrer angezeigt, weil sie unter Einfluss von Rauschgift gestanden hätten. In sieben Fällen sei gegen das Waffengesetz verstoßen worden. So hätten Beamte diverse Einhandmesser sowie einen Schlagstock bei Autofahrern sichergestellt.

Gegen eine Autofahrerin werde ermittelt, weil sie mit ihrem Wagen zwei Menschen aus Algerien eingeschleust haben soll. Nach Angaben der Polizei konnten die Nordafrikaner keine Ausweispapiere vorweisen. Ermittlungen zufolge habe die 29 Jahre alte Fahrerin die Algerier in Frankreich mitgenommen und wollte sie nach Bayern bringen.

© dpa-infocom, dpa:210415-99-217244/2

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Erstellt:
15. April 2021, 14:47 Uhr

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