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DFB-Ethikkommission fordert in Hopp-Konflikt zu Dialog auf

dpa Frankfurt. Die Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bunds hat die Fans, Vereine und den DFB selbst dazu aufgefordert, im Streit um die Schmähungen von Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp weiter den Dialog zu suchen. Der Konflikt um den 80-Jährigen zeige, dass teilweise keine Einigkeit mehr darüber bestehe, was im Umgang miteinander „statthaft“ sei, hieß es in einer Mitteilung der Kommission am Donnerstag auf der DFB-Internetseite.

Fußballfans zeigen ein Konterfei von Dietmar Hopp. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Fußballfans zeigen ein Konterfei von Dietmar Hopp. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

„Diesen Konsens über eine gewaltfreie Fan- und Fußballkultur wiederherzustellen, muss das Ziel sein. Alleine mit repressiven Maßnahmen wird sich ein solcher Konsens aber nicht herstellen lassen“, erklärte das Gremium.

Hopp, der Gesellschafter von Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim, war vor der Corona-Pause wochenlang in deutschen Fußball-Stadien angefeindet worden. Auslöser der Eskalation war eine Entscheidung des DFB-Sportgerichts. Dieses hatte eine Bewährung für Fans von Borussia Dortmund wegen fortgesetzter Hassplakate gegen Hopp aufgehoben und alle BVB-Anhänger für die nächsten zwei Jahre von Pflichtspielen ihres Clubs im TSG-Stadion in Sinsheim ausgeschlossen.

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Erstellt:
2. Juli 2020, 14:26 Uhr

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