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DGB sieht Defizite bei Ausbildung im Bereich Digitalisierung

dpa/lsw Stuttgart. Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen müssen sich nach Auffassung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) mehr im Bereich der Digitalisierung engagieren. Es fehle an vielen Schulen an entsprechender Technik und mangele an qualifizierten Berufsschullehrern, sagte Andre Fricke, der Bezirksjugendsekretär bei der Vorstellung des Ausbildungsreports 2019 für Baden-Württemberg. Fast vier Fünftel der 2200 befragten jungen Leute finden demnach Digitalisierung und Automatisierung in ihrem Ausbildungsberuf „wichtig“ oder sogar „sehr wichtig“.

Ein Auszubildender im Schreiner-Handwerk arbeitet an seinem Werkstück. Foto: Felix Kästle/dpa/Archivbild

Ein Auszubildender im Schreiner-Handwerk arbeitet an seinem Werkstück. Foto: Felix Kästle/dpa/Archivbild

Doch nur gut die Hälfte der Auszubildenden wird in dem alle zwei Jahre vorgestellten Bericht laut Mitteilung gezielt für die Nutzung der entsprechenden Technologien qualifiziert. Im Laufe der Lehre verschlechtere sich diese Einschätzung noch. „Eine Leitregion für Digitalisierung existiert aus Sicht der Auszubildenden offensichtlich nur auf dem Papier.“ Christina Bäuerle, die Chefin der Jugend- und Auszubildendenvertretung bei Porsche in Stuttgart, sagte, in den Berufsschulen gebe es oftmals einen alten Maschinenpark. Manche Dreh- und Fräsmaschinen seien 30 Jahre alt. „Da ist nichts digital.“

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Erstellt:
8. November 2019, 13:08 Uhr

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