Landtagswahl 2026
Die Alternative zum Wahlomat für BW
Mit unserem "Party Check" bieten wir eine Alternative zum Wahlomat für die Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg an.
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Unser Party-Check ist eine Alternative zum Wahlomat.
Von Jan Georg Plavec
Wen soll ich bei der Landtagswahl Baden-Württemberg am 8. März wählen? Wahlhilfetools geben eine personalisierte Antwort. Unsere Zeitung hat zur Landtagswahl 2026 jetzt ein eigenes exklusives Onlineangebot: den „Party-Check“.
Mit dem Tool können Sie Ihre eigene Haltung zu 17 politischen Fragen mit den Positionen der Parteien abgleichen – ähnlich wie der Wahl-O-Mat, aber streng auf wissenschaftlichen Einschätzungen basierend.
Hier geht es zum exklusiven Wahlhilfe-Tool „Party-Check“ .
Der „Party Check“ wurde unter Federführung des Politikwissenschaftlers Jan Philipp Thomeczek von der Uni Potsdam entwickelt. Auch Forscher der Unis Mannheim, Darmstadt und Greifswald sind dabei. Das Tool basiert auf der seit vielen Jahren auf Bundes- und Länderebene etablierten Praxis der „Expert Surveys“.
Dutzende Politikwissenschaftler bewerten dafür die Wahlprogramme der Parteien, für die Landtagswahl 2026 etwa die folgenden Themen:
- Wie positionieren sie sich zum Verbrenner-Aus?
- Wie haben sie zu der von Bundeskanzler Friedrich Merz angestoßenen Stadtbild-Debatte zu sagen?
- Sind sie für oder gegen Gendersprache?
- Sprechen sie sich für stärkere Kriminalitätsbekämpfung aus oder eher für den Erhalt bürgerlicher Freiheiten?
- Soll Kinderbetreuung steuerfinanziert sein oder ohne staatliche Zuschüsse auskommen?
Diese und weitere Fragen dürften für viele Wahlberechtigte entscheidend sein – zumindest bei der Zweitstimme, die an Parteien und nicht an Direktkandidaten vergeben wird. Mit dem „Party Check“ kommen User in wenigen Minuten zur Wahlempfehlung. Das Angebot ist völlig anonym und ohne Anmeldung nutzbar.
Hier geht es zum exklusiven Wahlhilfe-Tool „Party-Check“ .
Wahlhilfe auch per Wahl-O-Mat oder KI
Der Wahl-O-Mat gilt als das bekannteste Wahlempfehlungstool. Ebenfalls diesen Montag geht der Wahl-O-Mat für die Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg online. Die Thesen, nach denen die User gefragt werden, wurden bereits im September 2025 von Wahlberechtigten und verschiedenen Fachleuten unter Leitung der Landes- und Bundeszentrale für politische Bildung erarbeitet – also bevor die Wahlprogramme bekannt waren.
Für die Wahlempfehlung gleicht der Wahl-O-Mat die Antworten der User zu diesen Thesen mit jenen der Parteien ab. Die Einschätzungen, welche Partei welche Position vertritt, kommen also von den Parteien selbst – anders als beim „Party Check“, der auf der Einschätzung von Wissenschaftlern basiert. Die Einschätzungen Dutzender Wissenschaftler werden dafür zu einem unabhängigeren Gesamtbild zusammengefügt.
Auch Künstliche Intelligenz kann helfen, die Wahlprogramme zu durchsuchen. Der KIT-Forscher Maximilian Schrapel hat sie alle auf ChatGPT hochgeladen, wo sie per Chat nach bestimmten Themen durchsucht werden können. Das Angebot „soll dabei helfen, Wahlprogramme zu strukturieren und besser zu verstehen“, heißt es in der Beschreibung. Eine explizite Wahlempfehlung gibt es von sich aus nicht.
