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Die gängigsten Verfahren

Lokale/Oberflächen-Hyperthermie Tumore, die dicht unter der Haut liegen, werden mit Mikrowellen bestrahlt. Dazu wird ein mit Wasser gefüllter Silikon-Applikator auf die betroffene Hautstelle. In dem Applikator befinden sich Antennen, die die Strahlen aussenden. Angewandt wird das Verfahren etwa bei wiederkehrendem Brustkrebs oder schwarzem Hautkrebs.

Regionale Tiefenhyperthermie Damit werden tiefer liegende Tumore erreicht – etwa Blasen- oder Gebärmutterhalskrebs. Der Patient liegt in einem Ringapplikator, der mit Wasserkissen gepolstert ist. Darin befinden sich Antennen, die hochfrequente, elektromagnetische Wellen abstrahlen.

Interstitielle Hyperthermie Per Operation werden Antennen direkt an den Tumor (etwa wiederkehrender Prostatakrebs) angebracht. Sie strahlen Mikrowellen ab und erhitzen so das kranke Gewebe.

Ganzkörperhyperthermie Hier wird der ganze Körper, meist per Infrarotstrahlung, erwärmt, mitunter auf bis zu 42 Grad. Angeboten wird das Verfahren etwa Krebspatienten, die an Metastasen leiden. Allerdings sind Temperaturen ab 40 Grad sehr belastend für den Organismus. Zudem ist die Studienlage dünn. (sto)

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Erstellt:
29. Dezember 2018, 03:14 Uhr

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