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Die Sogwirkung von Bildern

Kunsthistoriker Horst Bredekamp zum Gespräch im Literaturhaus

Jahrzehntelang schien die Angelegenheit ganz einfach: Die Kunstgeschichte untersuchte Bilder, seien es Gemälde, Zeichnungen, Drucke – und irgendwann auch Fotografien. Inzwischen umgibt uns eine Bilderflut, so dass die Frage aufkam, wer eigentlich all die ­Werbefotografien und Nachrichtenbilder analysiert, die uns umgeben. Bildwissenschaft nennt sich eine noch junge Disziplin, die von Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen betrieben wird und sich mit dem Phänomen Bild an sich beschäftigt – und nicht nur mit Bildern, die als Kunst verstanden werden.

Der Kunsthistoriker Horst Bredekamp ist überzeugt, dass die Kunstgeschichte eigentlich schon immer Bildwissenschaft betrieben hat und Mittel und Methoden besitzt, um das Bild an sich zu analysieren. Nun kommt der Berliner Kunsthistoriker nach Stuttgart und wird im Literaturhaus Stuttgart mit Joachim Kalka über Kunstwissenschaft und Bildwissenschaft sprechen und über seine Theorie des Bildakts. Denn Bilder, so Bredekamp, seien von Menschen ­geschaffen und nicht autonom, könnten aber trotzdem eine starke Präsenz und Lebendigkeit entwickeln. Bredekamp ist einer der renommiertesten Kunsthistoriker und war einer der Gründungsintendanten des künftigen Humboldtforums in Berlin.

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Erstellt:
30. Januar 2019, 03:14 Uhr

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