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Die Sonne will noch nicht gehen

Das herbstlich-kühle Schmuddelwetter blieb auch im November noch aus, Temperaturen krochen an neun Tagen unter null Grad

Sonnenbrille statt Regenschirm: Der November war ungewöhnlich sonnig, ungewöhnlich warm und ungewöhnlich trocken. Erst am 30. November brachen die Wolken auf und sorgten für den lang ersehnten Niederschlag.

Von den dunklen Wolken ließ sich die Novembersonne nicht vertreiben und strahlte munter weiter auf die Burg Ebersberg in Auenwald. Foto: A. Becher

© Pressefotografie Alexander Beche

Von den dunklen Wolken ließ sich die Novembersonne nicht vertreiben und strahlte munter weiter auf die Burg Ebersberg in Auenwald. Foto: A. Becher

Von Sarah Schwellinger

BACKNANG.Im November neigt sich das Jahr langsam dem Ende zu, der goldene Herbst verabschiedet sich, die Uhren sind bereits auf den Winter eingestellt, man rechnet mit Regen, Wind und der ersten Kälte. Doch nicht in diesem November. Von dunkel und grau war da kaum eine Spur: 101,5 Stunden zeigte sich die Sonne an insgesamt 23 Tagen am Himmel. Am längsten schien sie am 14. November, nämlich ganze 8,3 Stunden. Zum Vergleich der vieljährige Mittelwert: Gerade einmal 63,2 Stunden zeigte sich die Sonne durchschnittlich in den Jahren 1961 bis 1990. So ganz wollte sich die Sonne für dieses Jahr noch nicht verabschieden, ungewöhnlich freundlich also der November in diesem Jahr.

Nicht nur die Sonne ließ sich überdurchschnittlich oft blicken für diese Jahreszeit, auch die Temperaturen wollten anfangs noch nicht so ganz in die eigentlich kalte Jahreszeit rücken. Mit 2,1 Grad über dem vieljährigen Mittelwert war der November deutlich zu warm. 5,3 Grad Celsius lautet die Durchschnittstemperatur, gemessen bei der Station in Großerlach-Mannenweiler. Der wärmste Tag war der 12. November, als das Thermometer die Höchsttemperatur von 17,6 Grad anzeigte – ungewöhnlich warm für den vorletzten Monat eines insgesamt warmen, sonnigen und trockenen Jahres.

Denn auf Regen wartete man auch im November wieder vergeblich. In dem Monat, in dem ein Regenschirm eigentlich unentbehrlich ist, regnete es in diesem Jahr viel zu wenig, gerade einmal 18 Millimeter kamen vom Himmel. Im Durchschnitt regnete es in den vergangenen Jahren im Gegensatz dazu 91,8 Millimeter. Das sind gerade einmal 19,6 Prozent des durchschnittlichen Niederschlags. Lediglich am 30. November regnete es 6,5 Millimeter und somit verabschiedete sich der Monat mit dem Tag mit der höchsten Niederschlagsmenge. Nachdem die Temperaturen gegen Ende des Monats wieder anstiegen, waren sie Mitte November kurzzeitig eingebrochen. Am 19. November erreichten die Temperaturen in der Luft (minus 3,8 Grad) und auch am Boden (minus 6 Grad) ihren Tiefpunkt.

Die Sonne will noch nicht gehen

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Erstellt:
4. Dezember 2018, 06:00 Uhr

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