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Die Uhr läuft: Bald ist Einsendeschluss

„Blende“-Fotos können bis 29. September eingereicht werden – Endspurt beim Zeitungsleser-Fotowettbewerb

Wer beim Zeitungsleser-Fotowettbewerb „Blende“ mitmachen möchte, den unsere Zeitung zusammen mit der Prophoto GmbH in Frankfurt am Main auslobt, muss sich sputen: Nur noch diese Woche können Aufnahmen auf der Homepage von Prophoto hochgeladen oder bei uns abgegeben werden. Dieses Jahr geht es um folgende Themen: „Verkehrte Welt“ und „In Bewegung“. Für Jugendliche haben wir uns das Thema „Schöne analoge Welt“ ausgesucht.

Für Digital Natives ist es sicher spannend, in analoge Welten einzutauchen. Das Jugendthema heißt 2019 „Schöne analoge Welt“. Foto: Pixabay

Für Digital Natives ist es sicher spannend, in analoge Welten einzutauchen. Das Jugendthema heißt 2019 „Schöne analoge Welt“. Foto: Pixabay

Von Ingrid Knack

BACKNANG. Die großen Ferien sind vorbei, der Alltag hat uns wieder. Viele aber haben aus dem Urlaub Unmengen toller Bilder mitgebracht, die es vielleicht erst noch zu sichten gilt. Vielleicht eignet sich die eine oder andere Aufnahme auch für den „Blende“-Wettbewerb und passt genau zu einem unserer Themen. Noch bis Sonntag haben Hobbyfotografen Zeit, ihre Bilder ins Rennen zu schicken. Beim Thema „Verkehrte Welt“ sind beispielsweise Spiegelungen auf Wasseroberflächen interessant. So werden wohlbekannte Motive plötzlich ganz anders wahrgenommen. Als Spiegelfläche dient selbst eine Pfütze. Auch in einer Glaskugel lässt sich die Umgebung wunderbar spiegeln. Man kann das Thema aber auch in übertragenem Sinne verstehen. Kreativen Köpfen hinter der Kamera fallen dazu bestimmt jede Menge „Die Welt steht Kopf“-Bilder ein. Sowohl inhaltlich als auch gestalterisch gibt es da unendlich viele Möglichkeiten. Wer kennt zum Beispiel das erste auf dem Kopf stehende Haus Deutschlands in Trassenheide auf der Insel Usedom? Wer dort war, tut sich natürlich nicht schwer mit dem Thema. Aber der Fantasie jedes Einzelnen sind ja keine Grenzen gesetzt. Die Welt steht auch Kopf, wenn Eltern auf Schulbänken sitzen und die Kinder sie unterrichten – und so weiter.

Beim Thema „In Bewegung“ sollte man günstigstenfalls einige technische Kniffs beherrschen. Bei schnellen Bewegungen spielt die Belichtungszeit eine wichtige Rolle. Die Bewegungsunschärfe ist vor allem in der Streetfotografie ein sehr beliebtes Stilmittel. Die Vorteile sind die Umgehung der Urheberrechtsbestimmungen sowie die Visualisierung der Hektik in den Städten. Die kurze Belichtungszeit kann aber in dunklen Hallen oder bei trübem Wetter zum Problem werden. Durch den Einsatz lichtstarker Objektive oder durch höhere ISO-Empfindlichkeitsstufen kann man dem entgegensteuern. Jede Stufe in der Empfindlichkeit nach oben halbiert die mögliche Verschlusszeit. Eine entsprechende Verlängerung der Verschlusszeit lässt sich ansonsten nur noch über die Blende steuern. Je weiter die Blende geschlossen wird (also je höher die Blendenzahl), umso länger wird die Zeit, die für eine korrekte Belichtung benötigt wird. Währenddessen schafft ein neutraler Graufilter (ND-Filter) Abhilfe bei zu grellem Licht. Beim Fotografieren eines Wasserfalls sollte auf jeden Fall ein Filter (etwa ND64, ND1000) genutzt werden. Der ND1000 eignet sich für strahlenden Sonnenschein, während der ND64 in leicht schattigen, aber dennoch zu hellen Bereichen effektiv ist. Durch den Aufbau eines Stativs kann die Kamera einfach in Bewegungsrichtung des Objekts gedreht werden. Wesentlich flexibler ist man allerdings, wenn man freihändig oder beispielsweise auch mit einem Einbeinstativ arbeitet. Für alle gilt: Die Geschwindigkeit und deren Bildwirkung muss geschätzt werden, um die optimale Verschlusszeit wählen zu können. Dafür bedarf es einiger Übung.

Teilnahmeberechtigt an „Blende“ sind alle Fotoamateure. Unter Amateurfotografen verstehen wir all jene, deren Einnahmen aus der Fotografie nicht steuerpflichtig sind. „Blende“-Teilnehmer werden auch dann zu den Amateurfotografen gezählt, wenn sie gelegentlich ihre Fotografien zum Verkauf anbieten oder beispielsweise über eine eigene Foto-Homepage verfügen. Teilnehmer unter 14 Jahren benötigen eine ausdrückliche Einwilligung ihrer Erziehungsberechtigten. Mit ihrer Teilnahme bestätigten die Einsender, dass die eingereichten Fotos von ihnen selbst und erst im laufenden Kalenderjahr, ergo nach dem 31. Dezember 2018, aufgenommen wurden, dass sie sich bei keiner anderen Redaktion an „Blende“ beteiligt haben und alle Bildrechte bei ihnen liegen.

Bei erkennbarer Abbildung von Personen ist das Einverständnis der Abgebildeten erforderlich, es sei denn, die Person ist nur Beiwerk; bei der erkennbaren Abbildung Minderjähriger ist zusätzlich die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters nötig. Mit der Einstellung von Fotos erklärt sich der Teilnehmer mit der honorarfreien Veröffentlichung seiner im Rahmen des Wettbewerbs eingereichten Fotos sowie der Nennung seines vollen Namens sowie des Bildtitels einverstanden. Alle Bildrechte verbleiben im Übrigen beim Teilnehmer.

Die Preisträger werden durch eine Zeitungsjury ermittelt. Sämtliche prämierten Fotos und alle Fotos von Jugendlichen bis 18 Jahre reicht die Redaktion zur bundesweiten Endausscheidung von „Blende“ ein. Eine Bundesjury wird dann die Bundessieger und Sonderpreisträger der Sachpreise und Gutscheine des jeweiligen Jahres ermitteln.

Info
Es gibt auch Sonderpreise

Auf der Seite www.bkz.de gelangt man unter „Aktionen“ auf dem Reiter „Blende 2019“ zum Online-Tool, um sich anzumelden. Papierbilder können bei der BKZ in der Postgasse 7 abgegeben oder in den Briefkasten geworfen werden.

Die BKZ lobt pro Thema drei Geldpreise aus. Für das Siegerbild gibt es jeweils 100 Euro, für das zweitplatzierte 75 Euro und für den dritten Platz 50 Euro. Darüber hinaus winken Sonderpreise.

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Erstellt:
26. September 2019, 11:30 Uhr

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