Eiskratzen am Auto

Dieses Hausmittel macht die Scheibe in Sekunden frei

Die nächste Kältewelle hat Deutschland erreicht und bringt neben Schnee auch vereiste Autoscheiben mit sich. Dabei gibt es ein Hausmittel, welches rasche Abhilfe schafft.

Welches Hausmittel hilft bei vereisten Autoscheiben?

© Nicolas Armer dpa/lby

Welches Hausmittel hilft bei vereisten Autoscheiben?

Von David Hahn

Wer morgens eilig mit dem Auto losfahren möchte und nur eine komplett vereiste Scheibe vor sich hat, kennt das Problem: Die Zeit rennt und die Hände frieren beim minutenlangen Kratzen ab. Für diese Fälle gibt es ein einfaches Hausmittel, das viele bereits zu Hause haben und welches beim Eiskratzen richtig helfen kann. Mit einem kurzen Sprühstoß wird die Eisschicht schneller weich und die Scheibe ist oft deutlich schneller frei.

Eiskratzen am Auto: Hausmittel hilft in Sekundenschnelle

Verdünnter Essig kann beim Eiskratzen schnelle Abhilfe schaffen. Durch die Mischung aus Essig und Wasser (Verhältnis 3:1 bis 2:1) wird der Gefrierpunkt des Wassers herabgesetzt, wodurch sich das Eis leichter löst. Die Lösung füllt man am besten in eine Sprühflasche, trägt sie auf die vereisten Flächen auf und lässt sie kurz einwirken. Anschließend lassen sich die Reste mühelos mit einem Eiskratzer entfernen. Essig ist eine natürliche und kostengünstige Alternative zu chemischen Enteisungssprays, ideal für Autofahrer, die auf umweltfreundliche Hausmittel setzen. Es gibt dabei allerdings auch Einschränkungen zu beachten.

Essig als Hausmittel beim Eiskratzen: Risiken

Vor allem bei einmaligen Fällen, in denen es mal schnell gehen muss, kann die verdünnte Essiglösung für ein rasches Enteisen herhalten. Zum einen sollte aber beachtet werden, dass das Enteiser-Spray mit Essig nur bei moderaten Minus-Graden wirkt. Zum anderen kann Essig laut dem Bayerischen Rundfunk Dichtungen oder Silikonfugen beschädigen. Wer seine Autoscheiben regelmäßig mit Essig reinigt, könnte somit eine Beeinträchtigung der jeweiligen Teile riskieren. Unverdünnt kann Essigreiniger nach Angaben des Deutschen Lackinstituts zudem Lack angreifen, insbesondere an Stellen, bei denen die Lackierung bereits beschädigt ist.

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Erstellt:
26. Januar 2026, 10:44 Uhr

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