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Dieter Thomas Kuhn hat viel mit seinem Image gemein

dpa/lsw Winterbach. Der Schlagermusiker Dieter Thomas Kuhn grenzt sein Image als „singende Föhnwelle“ nicht mehr so stark von seinem Privatleben ab. Früher habe er gedacht, er selber sei ganz anders als seine Bühnenfigur, sagte Kuhn der Deutschen Presse-Agentur. „Aber nach 30 Jahren kann ich schon auch feststellen, dass sich da etwas vermischt hat zwischen dem normalen Kuhn und dem, der auf der Bühne steht. Da steckt sicherlich ganz viel von mir selbst mit drin.“

Schlagersänger Dieter Thomas Kuhn singt bei seinem Auftritt in der Waldbühne vor 15 000 Fans. Foto: Paul Zinken/Archivbild

Schlagersänger Dieter Thomas Kuhn singt bei seinem Auftritt in der Waldbühne vor 15 000 Fans. Foto: Paul Zinken/Archivbild

An diesem Freitag (19. Juli) tritt der 54-Jährige beim Zeltspektakel in Winterbach (Rems-Murr-Kreis) auf. Dann werden wieder Büstenhalter auf die Bühne geworfen, wenn der Sänger mit Brusttoupet und grellem Anzug im 70er-Jahre-Stil Schlagerhits trällert.

In seiner Heimatstadt Tübingen ist Kuhn ein Kritiker des Oberbürgermeisters Boris Palmer (Grüne), der mit seinen Aussagen immer wieder Applaus von Rechtspopulisten erntet. „Das nervt mich“, sagte Kuhn. „Ich kenn Boris Palmer gut. Er versucht ja immer, sich da zu rechtfertigen und rauszureden, fühlt sich missverstanden - und das nervt mich noch viel mehr, dass er mit jeder Aussage, die er trifft, wenn er Gegenwind bekommt, auch noch meint, er müsste das erklären und er werde falsch verstanden.“

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Erstellt:
18. Juli 2019, 06:10 Uhr

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