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Diözese gegen Opfer-Entschädigung aus Kirchensteuern

dpa/lsw Stuttgart. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart will keine Kirchensteuermittel für Entschädigungszahlungen an Opfer sexuellen Missbrauchs einsetzen. Das habe der Diözesanrat zusammen mit Bischof Gebhard Fürst am Freitag beschlossen, teilte die Diözese mit. Für das kollektive Versagen der Bischöfe und ihrer leitenden Mitarbeiter dürften nicht die Gläubigen als Solidargemeinschaft in Haftung genommen werden.

„In unserer Diözese wird es keine Anerkennungszahlungen für Opfer von sexuellem Missbrauch aus Kirchensteuermitteln geben. Das Geld hierfür wird aus Vermögenswerten der Diözese, die nicht durch Kirchensteuergelder zustande gekommen sind, bereitgestellt“, teilte Fürst mit.

Zuvor hatte schon das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) einen Vorstoß aus Reihen der Bischöfe zurückgewiesen, solche Entschädigungen für Missbrauchsopfer aus Kirchensteuern zu bezahlen.

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Erstellt:
29. November 2019, 19:26 Uhr

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