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DLR-Forschungsobservatorium soll Weltraumschrott beobachten

dpa/lsw Empfingen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) schaut künftig von Empfingen (Kreis Freudenstadt) aus ganz genau ins Weltall. Auf dem Innovationscampus im Nordschwarzwald entstehe ein neues Forschungsobservatorium mit einem Großteleskop, teilte das DLR am Mittwoch mit. Ziel sei es, die Flugbahn und Beschaffenheit von Objekten in erdnahen Umlaufbahnen möglichst schnell, präzise und zuverlässig zu bestimmen. „Für die Zukunft der Raumfahrt ist das elementar. Nur so lassen sich Zusammenstöße, zum Beispiel von Weltraumschrott mit Satelliten, vermeiden.“

Die Bauarbeiten für das optische Großteleskop mit einem Durchmesser von 1,75 Metern beginnen Ende Mai. Untergebracht wird es in einem 15 Meter hohen Rundturm mit drehbarer Kuppel. Im Dezember 2020 soll das Teleskop dann das „erste Licht“ empfangen - mit diesem Ausdruck werde in der Astronomie der Augenblick bezeichnet, in dem zum ersten Mal das Licht eines Gestirns auf den Spiegel oder die Linse eines neuen Teleskops fällt. Die offizielle Einweihung ist für das Frühjahr 2021 geplant.

Das Forschungsteleskop ist dann nach Angaben des DLR das größte seiner Art in Europa. Die Investitionssumme von rund 2,5 Millionen Euro stammt aus Mitteln des Zentrums und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Erstellt:
20. Mai 2020, 16:07 Uhr

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