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Dollar-Kursverluste treiben den Goldpreis an

dpa Frankfurt/London. Der Goldpreis ist am ersten Handelstag des neuen Jahres weiter gestiegen und hat den höchsten Stand seit mehr als drei Monaten erreicht.

Goldbarren der Deutschen Bundesbank liegen im Tresor. Der Goldpreis ist wieder auf einem Höchststand. Foto: ./Bundesbank/dpa

Goldbarren der Deutschen Bundesbank liegen im Tresor. Der Goldpreis ist wieder auf einem Höchststand. Foto: ./Bundesbank/dpa

Am Nachmittag wurde eine Feinunze (31,1 Gramm) an der Börse in London zeitweise für 1529,11 US-Dollar gehandelt. Damit war das Edelmetall so wertvoll wie seit September nicht mehr.

Der Goldpreis konnte damit an die deutlichen Gewinne im Dezember anknüpfen. Marktbeobachter begründeten den aktuellen Kursanstieg unter anderem mit geopolitischen Risiken, die an den Finanzmärkten wieder stärker in den Vordergrund rückten. Zum Jahreswechsel haben sich unter anderem die Spannungen zwischen den USA und dem Iran verstärkt.

Seit den Weihnachtsfeiertagen hat der Goldpreis um etwa zwei Prozent zugelegt. Wesentliche Ursache für den Preisanstieg sind auch jüngste Kursverluste des US-Dollar. Weil Gold auf dem Weltmarkt zumeist in Dollar gehandelt wird, macht eine schwächere amerikanischen Währung das Edelmetall in Ländern außerhalb des Dollarraums günstiger und stützt somit die Nachfrage.

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Erstellt:
2. Januar 2020, 16:28 Uhr

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