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Drei Menschen in Karlsruhe von Straßenbahnen erfasst

dpa/lsw Karlsruhe. Nicht richtig geschaut, das Rotlicht ignoriert oder sogar den Warnton der Bahn überhört: Innerhalb von weniger als 24 Stunden laufen in Karlsruhe drei Fußgänger vor Straßenbahnen.

Eine Straßenbahn fährt durch die Karlsruher Innenstadt. Foto: Uli Deck/dpa/Archiv

Eine Straßenbahn fährt durch die Karlsruher Innenstadt. Foto: Uli Deck/dpa/Archiv

Bei Zusammenstößen mit Straßenbahnen sind in Karlsruhe drei Fußgänger verletzt worden, einer von ihnen lebensgefährlich. Nach Angaben der Polizei war ein 43-Jähriger am Montagabend an einem Straßenbahnübergang trotz roter Ampel losgelaufen. Er stieß gegen eine einfahrende Bahn, wurde zu Boden geschleudert und lebensgefährlich am Kopf verletzt.

Einige Stunden zuvor war ein elf Jahre alter Junge an einer anderen Haltestelle über die Schienen gelaufen. Dabei übersah er offenbar eine herannahende Straßenbahn, wurde ebenfalls erfasst und zu Boden geworfen. Die Bahn hatte zu dem Zeitpunkt bereits abgebremst. Der Junge erlitt leichte Verletzungen und kam vorübergehend ins Krankenhaus.

Vermutlich dank der schnellen Reaktion des Bahnfahrers überstand auch ein 41-Jähriger einen Zusammenstoß mit bloß leichten Verletzungen. Der Mann war laut Polizei am Dienstagmorgen in der Nähe der Gleise unterwegs und lief, obwohl der Bahnfahrer noch hupte, auf die Gleise. Bis es zum Zusammenstoß kam, hatte die Straßenbahn bereits abgebremst. Warum der Mann das Signal der Bahn nicht hörte, war laut Sprecherin zunächst unklar.

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Erstellt:
25. Februar 2020, 13:55 Uhr

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