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DRK Oppenweiler erhält neue Räume

Das Haus in der Murrwiesenstraße 3 wird von der Gemeinde gestellt – Derzeit sanieren die Ehrenamtlichen noch

Von Lorena Greppo

OPPENWEILER. An der Murrwiesenstraße 3 wird seiner einiger Zeit fleißig gearbeitet. Das Gebäude, das inzwischen im Besitz der Gemeinde Oppenweiler ist, wird derzeit saniert. Im Sanitärbereich, im Erdgeschoss, am Hallentor sowie an der Fassade ist Renovierungsbedarf angesagt. Diverse Räume in diesem Gebäude stehen dem Ortsverein Oppenweiler des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zur Verfügung, deren Bereitschaft sowie das Jugendrotkreuz sollen im Sommer hier einziehen. Der Platz im aktuellen Gerätehaus, das zusammen mit der Feuerwehr genutzt wird, sei einfach zu klein geworden, heißt es von Vereinsseite.

„Durch die tatkräftige Unterstützung der Bereitschaftsmitglieder konnte schon viel gearbeitet werden“, lässt das DRK verlauten. So hat der Ortsverein im Sanitärbereich bereits die Abbrucharbeiten vorgenommen und will auch die Elektroarbeiten selbst erledigen. Die ersten beiden Fahrzeuge könnten bereits am neuen Standort untergebracht werden, sagte Bürgermeister Bernhard Bühler in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

„Finanziell am stärksten belasten wird uns der Sanitärbereich“, erklärte er. Dieser sei völlig unzureichend ausgestattet, als Eigentümer sei die Gemeinde hier in der Verantwortung. Störende Bäume und Büsche seien bereits entfernt worden, es gelte aber noch, das Einfahrtstor zu verlegen – „damit das Einsatzfahrzeug gut durchkommt“. Das derzeitige Tor sei sowieso defekt und entspreche nicht mehr den Sicherheitsanforderungen. Anfangs habe man als Ersatz ein Falttor ins Auge gefasst, das komme die Gemeinde aber wesentlich teurer als ein Sektionaltor. Deshalb habe man sich dafür entschieden, wieder ein Sektionaltor einbauen zu lassen.

Etwa 55000 Euro werden vonseiten der Gemeinde für die Sanierung des Gebäudes fällig, im Haushalt waren nur 5000 Euro hierfür eingestellt. Im Gemeinderat war dieser Sachverhalt Thema, allerdings herrschte Konsens über eine Sache: „Diese Investition machen wir gerne für das DRK“, konstatierte Erhard Friz, Fraktionsvorsitzender der Freien Wählervereinigung (FWV). Die Hilfsorganisationen bräuchten nun mal ihre Räume, da sei es selbstverständlich, dass die Gemeinde ihnen behilflich ist. Und auch Gudrun Rauh, Fraktionsvorsitzende der Freien Gemeindeliste (FGL), merkte an: „Wir liegen jetzt zwar bei etwa dem zehnfachen Betrag, aber man muss auch sehen, dass der Verein viel in Eigenleistung erbringt. Insofern machen wir das gern.“

Dass die Vereinsmitglieder und Helfer so viele Arbeiten selbst erbringen, befand auch Bühler als „aller Ehren wert“. Nicht nur spare die Gemeinde damit Geld, auch habe es für das DRK später einen ganz anderen Wert, die „eigenen Räumlichkeiten“ zu haben. Und es sei auch noch mal etwas ganz anderes, wenn man daran selbst mitgewirkt habe. Auch sei er froh, dass trotz des Umzugs die räumliche Nähe zur Feuerwehr gewahrt bleibe – schließlich sind beide Gebäude in der gleichen Straße.

Zu dem Gebäude in der Murrwiesenstraße 3 gehört auch eine Wohnung, die im Gemeinderat zur Sprache kam. „Die Wohnung könnte man fast in diesem Zustand weitervermieten, da müsste man nicht viel umbauen“, erklärte Bühler. Von den Umbauarbeiten des DRK sei diese auch nicht betroffen. „Wir denken, dass wir die Wohnung gut nutzen können.“ Geprüft werden müsse, ob ein Dachausbau möglich ist.

Einstimmig beschloss denn auch der Gemeinderat die Freigabe der finanziellen Mittel, sodass die Verwaltung die anstehenden Arbeiten vergeben kann – „Hand in Hand mit dem DRK“, wie Bühler betonte.

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Erstellt:
23. April 2019, 06:00 Uhr

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