Drogenrazzia in Bayern und Württemberg

dpa Neu-Ulm. Im Kampf gegen Drogenhandel haben Staatsanwälte und mehr als 180 Polizisten am Mittwoch 18 Wohnungen in Südbayern und Württemberg durchsucht. Wie das Polizeipräsidium Schwaben Südwest mitteilte, wurden Betäubungsmittel, rund 50 000 Euro mutmaßliches Drogengeld und eine Schreckschusswaffe sichergestellt. Ein 36-Jähriger wurde wegen Widerstands gegen die Polizei festgenommen.

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Bereits im Juli hatte die Polizei einen Kokaintransport aus den Niederlanden gestoppt und drei Männer aus dem Raum Günzburg unter dem Verdacht des banden- und gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln verhaftet. Jetzt durchsuchte die Polizei die Wohnungen von 18 mutmaßlichen Abnehmern in Ulm und den Landkreisen Neu-Ulm, Günzburg, Dillingen, Donau-Ries, Eichstätt und Heidenheim. Dabei seien Kokain, Heroin, Ecstasy-Tabletten, Amphetamin, Marihuana, Haschisch, psychoaktive Pilze und Streckmittel sichergestellt worden. Alle 18 Beschuldigten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Federführend ist die Staatsanwaltschaft Memmingen.

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28. Oktober 2020, 18:20 Uhr

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