Investor reduziert Beteiligung
DroneShield-Aktie um 11 % gefallen - Die Hintergründe
Die DroneShield-Aktie hat zum Donnerstag einen deutlichen Kursrückgang von 11 Prozent verzeichnet. Doch was steckt dahinter?
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Die DroneShield-Aktie fällt um 11 % und nähert sich einer wichtigen Unterstützungsmarke. Erfahren Sie, welche Gründe hinter dem Kursrückgang stecken.
Von Matthias Kemter
Nach einer beeindruckenden Kursrally in den letzten Monaten erlebt die DroneShield-Aktie nun einen empfindlichen Rückschlag. Der Kurs fiel zum Donnerstag von etwa 2,11 Euro um 11 % auf 1,86 Euro im Vormittagstief und nähert sich damit einer wichtigen Unterstützungsmarke. Aktuell liegt das Papier bei 1,94 Euro. In der 48-Stunden-Sicht fällt der Fall noch deutlicher aus. Ganze 18 Prozent ging es seit dem bergab.
Rückzug eines Großaktionärs
Ein wesentlicher Grund für den Kursrückgang ist der Rückzug der US-Investmentbank JPMorgan als wesentlicher Anteilseigner. Laut einer offiziellen Mitteilung hat JPMorgan seine bedeutende Beteiligung an DroneShield aufgegeben. Dieser Schritt könnte die Aktionärsstruktur des Unternehmens nachhaltig verändern und das Vertrauen institutioneller Investoren beeinträchtigen. Die Verbreiterung der Aktionärsbasis könnte zwar langfristig positiv sein, sorgt jedoch kurzfristig für Unsicherheit.
Nachwirkungen der Kursrally
Die DroneShield-Aktie hatte in den letzten zwölf Monaten eine beeindruckende Wertsteigerung von fast 390 % verzeichnet. Solche starken Kursgewinne ziehen oft Gewinnmitnahmen nach sich, was den aktuellen Rückgang zusätzlich verstärkt. Trotz des jüngsten Rückschlags liegt die Aktie seit Jahresbeginn noch leicht im Plus.
Marktumfeld und Unternehmensentwicklung
DroneShield hat sich in den letzten Jahren vom Nischenanbieter zu einem globalen Player im Bereich Drohnenabwehr entwickelt. Das Unternehmen konnte zuletzt durch starke Geschäftszahlen und neue Militäraufträge überzeugen. Dennoch bleibt das Marktumfeld für Rüstungsunternehmen volatil. Insiderverkäufe sowie Skepsis gegenüber der Branche belasten weiterhin das Vertrauen der Anleger.
