Börse
DroneShield-Aktie um 7 % gefallen - Das steckt dahinter
Die DroneShield-Aktie steht erneut unter Druck und hat zum Wochenbeginn knapp 7 % ihres Wertes im Vergleich zur Vorwoche eingebüßt. Was hinter dem Rückgang steckt.
© IMAGO / Ardan Fuessmann
Die DroneShield-Aktie fällt um 7 % und steht unter Druck. Erfahren Sie, welche Faktoren den Kurs belasten und wie Anleger reagieren.
Von Matthias Kemter
Mit einem aktuellen Kurs von 1,86 Euro und einem Wochenverlust von 7 Prozent setzt sich die Schwäche der DroneShield-Aktie fort. Besonders die jüngste Maßnahme zur Notierung neuer Stammaktien trifft auf einen ohnehin angespannten Markt. Anleger reagieren empfindlich auf jede Veränderung der Kapitalstruktur, auch wenn diese formal nur technischer Natur ist.
Neue Stammaktien belasten den Kurs
DroneShield hat die Notierung von 160.000 neuen Stammaktien an der australischen Börse ASX beantragt. Diese Aktien stammen aus der Ausübung von Performance-Optionen, die im Januar 2026 fällig wurden. Es handelt sich dabei nicht um eine klassische Kapitalerhöhung, sondern um die Umwandlung von Mitarbeiter-Optionen in reguläre Aktien. Frisches Kapital fließt dem Unternehmen dadurch somit nicht zu. Die neuen Aktien sind voll bezahlt und den bisherigen gleichgestellt. Dennoch sind die Titel frei handelbar, was für zusätzliche Unsicherheit sorgt, da Mitarbeiter ihre Aktien theoretisch sofort verkaufen könnten.
Markt nervös - Kurs bleibt unter Druck
Obwohl die Maßnahme formal ein routinemäßiger Vorgang ist, sorgt sie in der aktuellen Marktphase für zusätzliche Unsicherheit. Die DroneShield-Aktie bleibt nach dem jüngsten Abverkauf weiter unter Druck. Die Nervosität am Markt wird durch die hohe Volatilität (Kursrückgang von rund 30 Prozent in 4 Wochen) und die deutlichen Kursverluste der vergangenen Wochen verstärkt.
Personalie sorgt für Aufmerksamkeit, aber keine Entspannung
Trotz der aktuellen Schwäche gibt es auch positive Nachrichten. DroneShield hat kürzlich Michael Powell zum neuen Chief Operating Officer (COO) ernannt. Powell soll die internationalen Geschäftsaktivitäten des Unternehmens vorantreiben, insbesondere angesichts der steigenden Nachfrage nach Drohnenabwehr-Lösungen in den USA und Europa.
