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Durchsuchung fördert zahlreiche Rechtsverstöße zu Tage

dpa/lsw Mannheim. Bei der Durchsuchung einer sogenannten Problemimmobilie in Mannheim haben 270 Einsatzkräfte am Mittwoch zahlreiche Rechtsverstöße festgestellt. Das Spektrum reicht von Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Mindestlohngesetz bis zur Verletzung des Waffenrechts. Problemimmobilien sind Gebäude, bei denen sich bezüglich Baurecht und Überbelegung in der Vergangenheit Probleme ergeben haben.

Blaulicht der Polizei leuchtet im Dunkeln. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild

Blaulicht der Polizei leuchtet im Dunkeln. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild

Die konzertierte Aktion der Polizei, der Stadt Mannheim, des Landeskriminalamts sowie des Hauptzollamtes Karlsruhe galt mehreren Personen, die im Verdacht stehen, gewerbsmäßig Betrügereien im Zusammenhang mit Sozialleistungen, Mieteinnahmen und Kindergeld sowie Urkundenfälschungen begangen oder unterstützt zu haben. Sie sollen sich mit falschen Angaben Leistungen von mehreren Hunderttausend Euro erschlichen haben. Den Behörden lagen 65 Durchsuchungsbeschlüsse für Wohnungen und Gewerbebetriebe der drei Besitzer, des Hausverwalters sowie der Mieter der Immobilie vor.

Die Einsatzkräfte überprüften 72 Personen unterschiedlicher Nationalität in 54 Wohneinheiten. Darunter waren zwei per Haftbefehl Gesuchte, die vorläufig festgenommen wurden. Die Stadt Mannheim führte melderechtliche Überprüfungen der dort anwesenden Bewohner sowie städtebaurechtliche Überprüfungen mit Blick auf die Immobilien durch. Die Beamten fanden auch Unterlagen zur Aufklärung der erschlichenen Leistungen.

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Erstellt:
1. Juli 2020, 19:15 Uhr

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