Gefrierender Regen und stürmische Böen in BW

DWD warnt vor Schnee, Glatteis und Unwetter

Der Deutsche Wetterdienst erwartet in Teilen Baden-Württembergs gefrierenden Regen, Glatteis und stürmische Böen.

Der Deutsche Wetterdienst erwartet in Teilen Baden-Württembergs teils gefrierenden Regen und stürmische Böen.

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Der Deutsche Wetterdienst erwartet in Teilen Baden-Württembergs teils gefrierenden Regen und stürmische Böen.

Von Matthias Kemter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat heute, eine eindringliche Warnung für Baden-Württemberg herausgegeben. Grund dafür ist eine markante Warmfront, die von Westen her über das Bundesland zieht und für gefährliche Wetterbedingungen sorgt. Besonders Glatteis und Unwetter stehen im Fokus der Warnungen.

Gefahr durch Glatteis und Schnee

Bereits am Vormittag setzt von Westen her gefrierender Regen ein, der auf den noch gefrorenen Böden verbreitet Glatteis bildet. Der DWD stuft diese Situation als Unwetter ein. Besonders betroffen sind Regionen vom Odenwald über die Donau bis zur Ostalb, wo die Gefahr bis zum Mittag anhält. In höheren Lagen und östlich des Neckars kann es zudem zu leichtem Schneefall kommen, der bis zu 2 cm Neuschnee bringt.

Am Nachmittag entspannt sich die Lage in den meisten Landesteilen, da die Temperaturen steigen und der gefrierende Regen in normalen Regen übergeht. Dennoch bleibt Vorsicht geboten, da örtlich weiterhin Glätte durch überfrierende Nässe auftreten kann.

Stürmische Böen im Schwarzwald

Neben Glatteis warnt der DWD auch vor stürmischen Böen in den Höhenlagen des Schwarzwalds. Bis Dienstagvormittag können dort Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h auftreten. Auf exponierten Gipfeln, wie dem Feldberg, sind sogar Sturmböen möglich.

Tauwetter und milde Temperaturen

Im Schwarzwald sorgt die Warmfront für ein schnelles Abschmelzen der Schneedecke. In Kombination mit Regen können bis Dienstagfrüh örtlich bis zu 30 Liter Niederschlag pro Quadratmeter zusammenkommen. Die Temperaturen steigen im Tagesverlauf auf bis zu 10 Grad in Freiburg, während es in der Nacht zum Dienstag in den östlichen Regionen noch leichten Frost geben kann.

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Erstellt:
12. Januar 2026, 09:14 Uhr

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