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Edelschneider Hugo Boss droht erneut schwieriges Jahr

dpa/lsw Metzingen. Der Bekleidungshersteller Hugo Boss hat im Jahr 2019 schon schlechter abgeschnitten als erwartet. Nun grassiert das neuartige Coronavirus. 2020 wird kaum leichter werden.

Das Logo von Hugo Boss. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Das Logo von Hugo Boss. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Der Edelschneider Hugo Boss ist 2019 bei seinen Geschäften gerade noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Doch mit dem Auftreten des neuartigen Coronavirus droht dem Unternehmen mit Sitz in Metzingen (Kreis Reutlingen) ein Rückschlag für das laufende Jahr. Vorstandsvorsitzender Mark Langer will heute über die Geschäftsaussichten informieren. Die Bilanzpressekonferenz wurde kurzfristig infolge des Coronavirus abgesagt. Stattdessen findet eine Telefonkonferenz statt.

2019 hatte das Unternehmen seine Prognose zweimal kappen müssen. Dank eines starken Weihnachtsquartals konnte der Bekleidungshersteller seinen Umsatz im vergangenen Jahr steigern. Er verdiente aber weniger Geld. Die Erlöse seien um drei Prozent auf 2,88 Milliarden Euro geklettert, hatte das Unternehmen bereits erklärt. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern ging dagegen zurück. Unter Berücksichtigung einer neuen Bilanzierungsvorschrift zu Leasingverträgen sei der operative Gewinn um ein Prozent auf 344 Millionen Euro gefallen, hieß es.

Der im MDax notierte Edelschneider beschäftigte zuletzt knapp 14 700 Mitarbeiter - etwas mehr als jeder fünfte Arbeitsplatz ist in Deutschland angesiedelt.

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Erstellt:
5. März 2020, 01:22 Uhr

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