Lebensmittel-Rückruf

EHEC-Gefahr: Hersteller ruft Zwiebelmettwurst zurück

Wegen einer Belastung mit EHEC-Bakterien ruft die Schleizer Fleisch- und Wurstwaren GmbH ihre Zwiebelmettwurst zurück. Vom Verzehr wird dringend abgeraten.

Ein Hersteller ruft seine Zwiebelmettwurst zurück. (Symbolbild)

© Anastasia Kamysheva/ Shutterstock

Ein Hersteller ruft seine Zwiebelmettwurst zurück. (Symbolbild)

Von Katrin Jokic

Die Schleizer Fleisch- und Wurstwaren GmbH ruft ihr Produkt Zwiebelmettwurst, 500 Gramm zurück. In einer Charge wurden Verotoxin-bildende E.coli-Bakterien (VTEC) nachgewiesen, die schwere Erkrankungen auslösen können. Vom Verzehr wird dringend abgeraten.

Betroffenes Produkt

  • Produkt: Schleizer Zwiebelmettwurst
  • Verpackungseinheit: 500 Gramm
  • Produktionsdatum: 11.08.2025
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 27.08.2025
  • Chargennummer: 133 (Kennzeichnung am Verschlussklipp)
  • Hersteller: Schleizer Fleisch- und Wurstwaren GmbH, Industriestraße 2, 07907 Schleiz

Das Produkt war nach Angaben des Unternehmens in mehreren Bundesländern im Handel, darunter Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Kunden, die die betroffene Zwiebelmettwurst gekauft haben, können das Produkt im Handel zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet.

Gesundheitsrisiko durch EHEC

Bei den nachgewiesenen Keimen handelt es sich um sogenannte EHEC-Bakterien (Synonyme: STEC, VTEC). Eine Infektion äußert sich meist innerhalb einer Woche nach dem Verzehr durch Durchfall und Bauchkrämpfe. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

In schweren Fällen kann es zu blutigem Durchfall kommen. Selten, vor allem bei Kleinkindern, besteht das Risiko eines akuten Nierenversagens einige Tage nach Krankheitsbeginn. Wer die betroffene Wurst gegessen hat und schwere oder anhaltende Symptome entwickelt, sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und auf eine mögliche EHEC-Infektion hinweisen.

Eine vorsorgliche ärztliche Behandlung ohne Symptome ist nicht notwendig.

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Erstellt:
29. August 2025, 08:50 Uhr

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