Eichner hadert mit deutlicher Pleite: „Unfassbar unnötig“

dpa/lsw Karlsruhe. Die zweite Niederlage des Karlsruher SC in Serie setzte Trainer Christian Eichner noch lange nach dem Abpfiff zu. Auch am Freitagmorgen hatte der KSC-Coach das 1:4 (0:2) bei Erzgebirge Aue noch nicht weggesteckt. „Ich bin ein extrem schlechter Verlierer. In solchen Spielen potenziert sich das noch einmal nach oben. Weil es sich für mich unfassbar unnötig anfühlt“, sagte der Trainer des Fußball-Zweitligisten der Deutschen Presse-Agentur.

Karlsruhes Trainer, Christian Eichner. Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild

Karlsruhes Trainer, Christian Eichner. Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild

Drei Tage vor dem letzten Spiel des Jahres gegen den Hamburger SV am Montag (20.30 Uhr/Sky) versuchte der 38-Jährige, sich wenigstens mit dem Kampfgeist seiner glücklosen Mannschaft zu trösten. „Ich habe eine Mannschaft gesehen, die 90 Minuten überlegen war und in ihrem Rahmen alles versucht hat“, fand er. Trotz dieser Sichtweise hatte der KSC vier Gegentore durch Florian Krüger (2. Minute), Pascal Testroet (19., 51.) und Philipp Zulechner (89.) kassiert. Benjamin Goller (58.) traf für den KSC.

Eichner will seinen Groll aber nicht mit in die Partie gegen den HSV nehmen. „Das sollen die Jungs tragen. Weil ich schon der Meinung bin, dass so eine Portion Wut und Enttäuschung leistungsstiftend sein können“, sagte er. Schließlich gebe es schlimmere Szenarien, als das in einem Montagabendspiel zuhause unter Flutlicht gegen einen solchen Gegner wieder geradebiegen zu können.

„Die Jungs müssen wissen, dass sie am Montag eine Chance haben, wenn sie mutig sind. Wenn sie mit dem Glauben ins Spiel gehen, den HSV zu schlagen“, betonte er. Sonst werde es auch da schiefgehen.

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Erstellt:
18. Dezember 2020, 11:31 Uhr

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