Eigenbetrieb Wasserversorgung ist in Burgstetten im Minus
Für 2026 sind in Burgstetten Millioneninvestitionen im Bereich der Wasserversorgung geplant.
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Symbolfoto: Tobias Sellmaier
Burgstetten. Knapp 90000 Euro im Minus ist der Burgstettener Eigenbetrieb Wasserversorgung nach den veranschlagten Zahlen im Wirtschaftsplan 2026. Diesen stellte Kämmerin Manuela Klabunde in der jüngsten Gemeinderatssitzung vor.
Erträge in Höhe von rund 686000 Euro stehen Aufwendungen in Höhe von 775000 Euro gegenüber. Auf der Einnahmenseite rechnet die Gemeinde 2026 mit 550000 Euro aus der Wasserversorgung, davon 80000 Euro feste Zählergebühren und der Rest aus dem verkauften Wasser. Die Wasserabgabemenge wird auf rund 166000 Kubikmeter geschätzt. Dazu kommen rund 30000 Euro Pachteinnahmen für die Überlassung von Anlagen wie Quellen an die NOW. Auf der Ausgabenseite bleibt der Fremdwasserbezug mit rund 257000 Euro größter Kostenfaktor. Weitere Ausgaben entstehen etwa für Personal, Unterhaltung des Leitungsnetzes, Abschreibungen und Zinsen.
Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungssicherheit und Trinkwasserqualität
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Im Mittelpunkt stehen Investitionen von rund 2,28 Millionen Euro. Geplant sind etwa Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungssicherheit und Trinkwasserqualität, neue Leitungen und Anlagen. Für einige Projekte sind Landesfördermittel von rund 1,1 Millionen Euro vorgesehen. Zur Finanzierung sind Kredite eingeplant, wodurch der Schuldenstand bis Ende 2026 auf fünf Millionen Euro steigen könnte. Wegen der steigenden Kosten wird damit gerechnet, dass der Wasserpreis in den kommenden Jahren erhöht werden muss. Der Wasserpreis wurde zuletzt zum 1. Januar 2023 auf 3,32 Euro pro Kubikmeter erhöht. Bei der letzten Gebührenkalkulation wurden nur die Zählergebühren angepasst. pm/red
